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Neue Studie "Quantencomputer und Next Generation Crypto" @Technologieland-Hessen

Mit Kryptografie gegen Cyberattacken



© Digitales Hessen
© Digitales Hessen

Neue Studie der Geschäftsstelle Digitales Hessen gibt Handlungsempfehlungen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, wie sie Vorkehrungen bezüglich kryptografischer Verfahren treffen können, um auch zukünftig gegen Angriffe bestmöglich geschützt zu sein.

 

Die Verschlüsselung von Informationen ist bereits seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil zum sicheren Umgang mit Daten im Rahmen der Informations- und Kommunikationstechnik. Vertrauliche Kommunikation per E-Mail, Onlinebanking, Speicherung und Übertragung sensibler Daten – all diese Anwendungen wären ohne Verschlüsselungstechniken nur schwer möglich. Allerdings steigt mit zunehmender Rechnerleistung auch das Risiko, dass selbst die besten Verschlüsselungen geknackt werden. Denn auch der technische Fortschritt im Bereich der Quantencomputer steigt. Damit nimmt auch die Rechnerleistung zu, die benötigt wird um ggf. Codes und Algorithmen zu knacken. Dies stellt eine ernste Bedrohung für die aktuell genutzten Verschlüsselungsverfahren dar und damit für die Datensicherheit aller Unternehmen.

 

Die neue Broschüre „Quantencomputer und Next Generation Crypto“ wurde im Auftrag der Geschäftsstelle Digitales Hessen vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (Fraunhofer SIT) in Darmstadt erstellt. Sie gibt Handlungsempfehlungen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, wie sie Vorkehrungen bezüglich kryptografischer Verfahren treffen können, um auch zukünftig gegen Angriffe bestmöglich geschützt zu sein.

Denn Unternehmen sind mehr denn je auf den Schutz ihrer betrieblichen Daten angewiesen. Das gilt auch für kleine und mittlere Unternehmen, die dank digitalisierter Prozesse eng mit anderen Unternehmen, ihren Kunden oder staatlichen Einrichtungen elektronisch verbunden sind. Sie müssen in ihrem Geschäftsalltag darauf vertrauen, dass ihnen ihre Dienstleister und Hersteller sichere Verfahren bereitstellen. Darüber hinaus können und müssen sie aber auch selbst aktiv werden. Wie genau das geht, zeigt die Broschüre „Quantencomputer und Next Generation Crypto“: Eine Handlungsempfehlung ist beispielsweise, dass die verwendeten kryptografischen Verfahren stets aktuell und agil, also auch in Zukunft an neue Sicherheitsrichtlinien anpassbar, sind.

Die Broschüre wurde im Auftrag der Geschäftsstelle Digitales Hessen vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (Fraunhofer SIT) in Darmstadt erstellt. Das Fraunhofer SIT ist neben der Technischen Universität, der Hochschule Darmstadt und des Fraunhofer IGD einer der Partner des Center for Research in Security and Privacy – CRISP. Dieser Verbund zählt zur Spitze der internationalen Cybersicherheitsforschung. Die dort erzielten Forschungsergebnisse fließen unter anderem in Publikationen wie diese Broschüre ein und werden damit für die Unternehmen in Hessen nutzbar.

 

Mehr Informationen zum Thema IT-Sicherheit für hessische Unternehmen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle Digitales Hessen: www.digitalstrategie-hessen.de/IT_Sicherheit

 

Die Studie ist zu finden unter www.digitalstrategie-hessen.de/mediathek

 




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