Besichtigung des ehemaligen Continental-Areals

Stadt Karben setzt auf neue Perspektiven für den Standort

Wie kann das ehemalige Produktionsgelände von AUMO-VIO (zuvor Continental-Unternehmensbereich Automotive) künftig genutzt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines gemeinsamen Ortstermins.

© Stadt Karben

(v.l.n.r.): Otmar Stein, (Stadt Karben), Jan Fiedler (FRM GmbH), Carolin Beck, Harald Kirch, Michelle Meier (Stadt Karben), Dr. David Eckensberger (HTAI), Eric Menges (Geschäftsführer FRM GmbH), Dr. Rainer Waldschmidt (Geschäftsführer HTAI), Guido Rahn (Bürgermeister Karben), Klaus Karger (Geschäftsführer der WiReg Wetteraukreis), Vanessa Kaps (WiReg Wetteraukreis), Stephan Theiß (Stadt Karben).

Die Stadt Karben hatte gemeinsam mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis mbH (WiReg) Vertreterinnen und Vertreter zentraler Standortpartner eingeladen, um das Areal zu besichtigen und Perspektiven zu diskutieren.

An dem Termin nahmen unter anderem die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) sowie die FrankfurtRheinMain GmbH International Markting of the Region (FRM GmbH) teil. Ziel des Treffens war es, die Potenziale des rund 35.000 m² großen Geländes auszuloten und Ansätze für die weitere Entwicklung zu besprechen. Nach der weitgehenden Einstellung der Produktion steht ein Großteil der Flächen derzeit leer. Die Stadt Karben hat das Areal übernommen, um es gezielt weiterzuentwickeln und neue Nutzungen zu ermöglichen. „Karben profitiert von seiner Lage im Rhein-Main-Gebiet. Diese Stärke wollen wir nutzen, um das Gelände schrittweise wieder zu beleben“, betonte Bürgermeister Guido Rahn.

Beim Rundgang durch die Produktionshallen und Nebenflächen wurde deutlich, dass die bestehenden Strukturen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bieten. Das Areal umfasst mehrere großflächige Hallen mit flexiblen Grundrissen und leistungsfähiger technischer Infrastruktur. Ergänzt wird dies durch Lager- und Nebenflächen in den Untergeschossen sowie Entwicklungspotenziale auf dem Außengelände, etwa für Erweiterungen oder ergänzende Neubauten. Damit eignet sich der Standort insbesondere für produzierendes Gewerbe, technologieorientierte Unternehmen sowie innovative Nutzungskonzepte.

Im Austausch vor Ort wurde auch die Rolle der beteiligten Institutionen für die weitere Betreuung sowie Geschäftsbeziehungen hervorgehoben: Die HTAI als Wirtschaftsförderung des Landes Hessen verfügt über umfassende Erfahrung in der Unterstützung von Ansiedlungsvorhaben überregionaler und internationaler Investoren. „Bei einem Objekt dieser Größe eröffnet sich die Chance, dieses im internationalen und nationalen Wettbewerb einzubinden und gezielt für unterschiedliche Zielgruppen weiterzuentwickeln“, erklärte Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HTAI. Die FrankfurtRheinMain GmbH verantwortet die internationale Vermarktung der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main und bringt ihre Expertise in der Positionierung des Standorts ein. „Karben ist Teil der starken Region Frankfurt RheinMain. Durch die Einbindung in das Netzwerk der Metropolregion lässt sich der Standort international gezielt sichtbar machen und wettbewerbsfähig positionieren“, sagte Eric Menges, Geschäftsführer der FRM GmbH.

Durch die verkehrsgünstige Lage im nördlichen Rhein-Main-Gebiet und die Nähe zum Wirtschaftsstandort Frankfurt bietet das Areal gute Voraussetzungen für eine gewerbliche Nachnutzung. Die vorhandene Infrastruktur sowie die Einbindung in starke regionale und internationale Netzwerke schaffen eine solide Grundlage für unterschiedliche Unternehmensansiedlungen. Im Fokus steht nun die aktive Ansprache potenzieller Mieter und Investoren. Unternehmen, die auf der Suche nach flexibel nutzbaren Gewerbeflächen in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main sind, finden in Karben ein entwicklungsfähiges Umfeld mit Anbindung an etablierte Wirtschaftsstrukturen.

Ziel ist es, das Areal schrittweise zu reaktivieren und als langfristig tragfähigen Wirtschaftsstandort mit überregionaler Ausstrahlung zu etablieren. Die Stadt Karben ist offen für ein breites Spektrum an Unternehmen – von Produktion und Handwerk über technologieorientierte Betriebe bis hin zu innovativen Dienstleistungen. Der Standort ist auf arbeitsplatzintensive Nutzung ausgerichtet; großflächige Logistik ist aufgrund der großen Büroflächen im 1. OG nicht Bestandteil der Entwicklungsstrategie.

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Lena Grocholl

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