Fachkräfte international gewinnen: EU bittet KMU um Rückmeldung

Mit der Initiative „Skills Portability“ will die Europäische Kommission genau hier ansetzen und ruft Unternehmen zur Mitwirkung auf. Sagen Sie der EU Ihre Meinung.

Die Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte aus dem EU-Ausland ist für viele kleine und mittlere Unternehmen wirtschaftlich entscheidend. In der Praxis erschweren jedoch komplexe Anerkennungsverfahren, fehlende Transparenz bei Qualifikationen und Unsicherheiten bei Abschlüssen aus Drittstaaten eine zügige Einstellung.


Mit der Initiative „Skills Portability“ will die Europäische Kommission diese Hürden abbauen und ruft Unternehmen zur Beteiligung auf. Im Fokus der Konsultation stehen Erfahrungen aus dem Unternehmensalltag: Wie praxistauglich sind Qualifikationen aus anderen EU-Staaten? Wie funktionieren die Verfahren in reglementierten Berufen? Wo bestehen konkrete Probleme bei Abschlüssen und Kompetenzen von Drittstaatsangehörigen?


Geplant sind unter anderem die stärkere Digitalisierung von Lernnachweisen, mehr Transparenz bei Qualifikationen sowie modernisierte Anerkennungsverfahren. Ziel ist es, Arbeitsmobilität zu erleichtern, den Binnenmarkt zu stärken und den administrativen Aufwand für Unternehmen zu reduzieren.


Die EU betont die zentrale Rolle von KMU. Ihre Rückmeldungen fließen direkt in mögliche gesetzgeberische Maßnahmen ein.


Die Teilnahme an der SME Panel Survey ist noch bis zum 25. März 2026 möglich. Die Umfrage ist auch auf Deutsch verfügbar.


Beteiligen Sie sich und bringen Sie Ihre Praxiserfahrung ein: Zur Umfrage in EUSurvey (auch auf Deutsch).


Ausführliche Informationen finden Sie auch hier.

Ansprechpartner

Christina Deyl

Christina Deyl

Beraterin Internationalisierung

Abteilung

Internationale Angelegenheiten

+49 611 95017 8633