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Geschäftsanbahnung zur Pharmaindustrie, Russland



Moskau/St. Petersburg - Unternehmerreise für deutsche Unternehmen im Bereich Gesundheitswirtschaft mit Fokus auf Pharmaindustrie nach Russland vom 15. – 20. März 2020

 

Vom 15.03.2020 bis zum 20.03.2020 führt das Informationszentrum der Deutschen Wirtschaft (IZDW) der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnung nach Russland durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt.

 

Die Geschäftsanbahnungsreise dient deutschen Arzneimittelherstellern sowie Herstellern von Anlagen und Ausrüstungen für die pharmazeutische Industrie. Ziel ist es Anbietern hochwertiger Technologien, Produkte und Dienstleistungen aus Deutschland beim Auf- und Ausbau ihrer Geschäftstätigkeit in den Zielregionen Moskau und St. Petersburg zu unterstützen.

 

Der russische Pharmamarkt verzeichnet bereits seit Jahren stabile Wachstumsraten und erreichte im vergangenen Jahr ein Marktvolumen von 1.682 Mrd. Rubel (ca. 22 Mrd. Euro). Russland ist ein interessanter und vielversprechender Markt für Pharmahersteller. Private Käufe von Arzneimitteln im Einzelhandel und in den Apotheken, höhere Ausgaben für Arzneimittel für Operationen und postoperative Nachbehandlungen sowie höhere Ausgaben in der staatlichen Beschaffung trugen dazu bei. Ausländische Firmen importieren hauptsächlich Medikamente und Wirkstoffe, während einheimische Unternehmen zunehmend Generika herstellen. Der private Arzneimittelsektor ist dabei ein wesentlicher Treiber der positiven Entwicklung. Auch die staatliche Importsubstitutionspolitik und die Strategie „Pharma 2020/Pharma 2030“ eröffnen auch deutschen Pharmaherstellern neue Chancen, z.B. durch Auftragsfertigung in den russischen Markt einzusteigen. „Contract Manufacturing“ ist eine Markteintrittsstrategie, die von ausländischen Arzneimittelherstellern gewählt werden kann. Diese Strategie ermöglicht den ausländischen Produzenten den Zugang zu dem Arzneimittelmarkt der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU).

 

Ziel des Reiseprogramms ist die Vermittlung direkter Geschäftskontakte mit möglichen Kunden und Geschäftspartnern in den Zielregionen. Schwerpunkt der Reise sind Präsentationsveranstaltungen. In diesem Rahmen haben die Delegationsteilnehmer die Möglichkeit sich mit einer Präsentation einem regionalen Fachpublikum vorzustellen. Abgerundet wird das Programm durch Treffen mit wichtigen Multiplikatoren und Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft sowie Besichtigungen von führenden Unternehmen der Pharmaindustrie. Zur Vorbereitung erhalten die Teilnehmer detaillierte Markt- und Brancheninformationen in Form einer Zielmarktanalyse.

 

Die Geschäftsanbahnung unterliegt den De-Minimis Regelungen. Der Teilnehmerbeitrag liegt in Abhängigkeit von Umsatz und Mitarbeiterzahl des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 Euro (Netto). Darüber hinaus werden die individuellen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten von den Teilnehmern selbst getragen.

 

Anmeldeschluss ist der 02.12.2019.

 

Programm und Anmeldeunterlagen

 

Kontaktperson: Glotowa Natalia, Tel.: +7 495 234 4950 – 2215, E-Mail: Glotowa@DEinternational.ru

 

Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU

 




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