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Fresenius Medical Care investiert in regenerative Therapien

Investition von 60 Millionen Euro in Tochterunternehmen Unicyte



Bad Homburg - Fresenius Medical Care plant, im Rahmen einer Serie-A-Finanzierungsrunde 60 Millionen Euro in sein Tochterunternehmen Unicyte zu investieren. Unicyte, ein führendes Unternehmen der regenerativen Medizin mit translationalen Programmen (Übertragung der Ergebnisse der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen) im Bereich Nierenerkrankungen und anderer Krankheiten, wird das Kapital vor allem nutzen, um 2020 mit seinen ersten Produktkandidaten klinische Studien zu starten und die erforderlichen Herstellungsverfahren zu etablieren.

 

In den letzten vier Jahren hat Unicyte eine einzigartige Reihe von proprietären Technologieplattformen für menschliche Leberstammzellen („HLSCs“), HLSC-basierte Inselzellen und nano-extrazelluläre Vesikel („nEVs“) geschaffen. nEVs sind von Stammzellen abgeleitete Partikel, die den Transport von Botenstoffen zwischen den Zellen unterstützen.

 

Unicyte konnte das krankheitsverändernde Potenzial seiner nEVs in verschiedenen präklinischen Modellen chronischer Nierenerkrankungen bestätigen. Kombinierte Ergebnisse dieser Studien zeigen die Wirksamkeit und den zugrunde liegenden Wirkmechanismus von nEVs bei der Prävention von Nierenfibrose und dem anschließenden Fortschreiten der Nierenerkrankungen.

 

„Regenerative Medizin ermöglicht hochinnovative Therapien für chronisch Nierenkranke und wird daher für unsere Branche immer wichtiger“, so Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care. „Unser verstärktes Engagement in diesem Bereich deckt sich mit der Initiative der US-Regierung für eine bessere Prävention von chronischem Nierenversagen. Regenerative Therapien können uns helfen, das Fortschreiten einer Nierenerkrankung deutlich zu verlangsamen. Unser Ziel ist, unseren Patientinnen und Patienten stets Zugang zu den fortschrittlichsten Therapien im Markt zu bieten.“

 

Dr. Olaf Schermeier, Vorstand für Forschung und Entwicklung: „Unsere kontinuierlichen Investitionen in Unicyte unterstreichen unser Bestreben, die besten Behandlungsmöglichkeiten über das gesamte Spektrum der Nierentherapie zu entwickeln. Wir sind Innovationsführer bei regenerativen Stammzelltherapien für Nierenkranke.“

 

Florian Jehle, Geschäftsführer von Unicyte: „Basierend auf unseren präklinischen Ergebnissen ist die Investition von Fresenius Medical Care eine entscheidende Voraussetzung für unseren nächsten Meilenstein: den Beginn der klinischen Entwicklung mit der erforderlichen Organisationsstruktur. Wir werden zudem eine Vielzahl wertvoller Daten für unsere weiteren Produktkandidaten außerhalb der Nierentherapie gewinnen, um im nächsten Schritt strategische Partnerschaften einzugehen.“

 

 

 

Quelle: Pressemitteilung Fresenius Medical Care

 




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