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Seminarauftakt zu kommunalen Kooperationen in der gewerblichen Flächennutzung



Foto: Fotolia
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Die Ressource "Fläche" ist in vielen Regionen Deutschlands ein begehrtes Gut. Um sie konkurrieren Unternehmen, die Platz für Ansiedlungs- und Expansionsvorhaben benötigen, mit Menschen, die Wohnraum suchen. Zudem begrenzen Projekte zum Schutz von Natur und Umwelt die zur Verfügung stehende Fläche. Gewerberaum ist in den vergangenen Jahren folglich zunehmend knapper geworden. Das Identifizieren von Gewerberaum, der zudem den Unternehmensansprüchen an einen Standort gerecht wird, erweist sich als zunehmende Herausforderung. Kommunen sind jedoch auf gewerbliche Steuereinnahmen und die aus Unternehmensansiedlungen oder-erweiterungen resultierenden Arbeitsplätze angewiesen: "Sie sichern ihren finanziellen Handlungsspielraum und einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort", sagt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade &Invest (HTAI). Die Frage liegt auf der Hand: Welche Alternativen bieten sich für kommunale Entscheidungsträger, wenn das Gewerberaumangebot den Ansprüchen der Nachfrage nicht gerecht wird oder schlicht keine für Gewerbe dienliche Fläche zur Verfügung steht?

 

Zum Auftakt des dreiteiligen Seminars luden die HTAI und das Regionalmanagement Mittelhessen hessische Wirtschaftsförderer dazu ein, Potentiale und Möglichkeiten interkommunal-genutzter Gewerbeflächen kennenzulernen. "Zum ersten Mal in digitaler Form", so Dr. David Eckensberger, Abteilungsleiter Internationale Angelegenheiten in der HTAI. Von der Auswahl der Organisationsform bis zur Erstellung einer Ansiedlungsstrategie führte Jörg Lennardt von "Moduldrei" 23 hessische Wirtschaftsförderer durch die einzelnen Planungsschritte, die interkommunale Gewerbeflächen zu einem erfolgreichen Projekt für die beteiligten Kommunen machen. Aus umfassender Perspektive und mit Beispielen beleuchtete der Berater für Standortstrategien in seinen Ausführungen eventuell aufkommende Schwierigkeiten in der Umsetzung und führte vor Augen, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht.

 

In Teil 2 der durch das Expertenteam für Standortfragen in der HTAI organisierten Veranstaltung, am 17. Juni 2020, stellt Michael Göllner, Bürgermeister der Gemeinde Hammersbach, das erfolgreiche Praxisbeispiel zwischen der Stadt Büdingen und den Gemeinden Hammersbach und Limeshain vor, in dessen Rahmen sich der Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet Limes gegründet hat.  Zum Abschluss der Reihe, am 22. Juni 2020 berichtet Stefan Blümling von der Wirtschaftsförderung Marburg von seinen Erfahrungen bei Planung und Umsetzung des neuen interkommunalen Gewerbegebiets "Interkom am Kreisel" in Ebsdorfergrund-Heskem.

 

Fragen der Teilnehmer wurden im parallellaufenden Chat gesammelt und beantwortet. Die Unterlagen der Präsentation standen den Teilnehmern anschließend zum Download zur Verfügung.

 

 




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