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Klimaschutz im Luftverkehr: Neues Kompetenzzentrum nimmt Arbeit auf



Foto: HTAI
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"Wir brauchen mehr Klimaschutz im Verkehr. Denn während die CO2-Emissionen im Strombereich zurückgehen, bleiben sie im Verkehrssektor weiterhin hoch und steigen sogar an. In Hessen spielt dabei der Luftverkehr durch den Frankfurter Flughafen eine besondere Rolle. Genau hier setzen wir mit dem neuen Kompetenzzentrum für Klimaschutz und Lärmschutz im Luftverkehr an: Ohne den Einsatz von alternativen Kraftstoffen werden wir einen CO2-neutralen Luftverkehr nicht erreichen können", sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir zum Start des Kompetenzzentrums im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt. Das Kompetenzzentrum hat offiziell seine Arbeit zum neuen Jahr aufgenommen, seinen Sitz hat es im HOLM.

 

"Hessens Wirtschaft profitiert zu einem erheblichen Teil von innovativer Mobilität und Logistik. Ziel unserer Bemühungen im Herzen Deutschlands und Europas ist daher eine nachhaltige und umweltschonende, internationale Mobilität, die Infrastruktur effizient nutzt und die Verkehrsträger intelligent vernetzt", ergänzte Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der hessischen Wirtschaftsförderung (Hessen Trade & Invest GmbH). Die HTAI baut als Projektträger das Kompetenzzentrum "Klima- und Lärmschutz im Luftverkehr" im Auftrag des Wirtschaftsministeriums auf und unterstützt damit das Ziel, den Wandel der Branche zu einer klimaneutralen und nachhaltigen Industrie voranzutreiben. Die Strategieentwicklung zum Aufbau einer Pilotanlage zur Produktion von synthetischem Kraftstoff als Schwerpunkt des neuen Kompetenzzentrums wird dabei synergistisch mit den Aktivitäten weiterer Kompetenzfelder der HTAI wie Mobilität der Zukunft, Leichtbau, Ressourceneffizienz und Additive Fertigung verknüpft.

 

"Der Schwerpunkt des neuen Kompetenzzentrums wird zunächst auf der Erarbeitung einer Strategie zum Aufbau einer Pilotanlage zur Herstellung von synthetischem Kraftstoff (Power-to-Liquid) liegen. Wir haben vorgesehen, in den kommenden Jahren 15 Millionen Euro in entsprechende Projekte zu investieren", kündigte Al-Wazir an. "Das Kompetenzzentrum wird sich darüber hinaus um das Thema Lärmschutz im Luftverkehr kümmern und den Stand der Forschung für technische Nachrüstungsoptionen an Flugzeugen aufbereiten."

 

Die Leitung des Kompetenzzentrums übernimmt Bernhard Dietrich. Der studierte Diplom-Agrar- und Wirtschaftsingenieur blickt auf eine langjährige Berufserfahrung in der Luftverkehrsindustrie zurück. Begonnen in einer Unternehmensberatung war Dietrich seit 1995 im Lufthansa-Konzern in verschiedenen Führungspositionen mit hohem Projektanteil tätig. Zuletzt verantwortete er dort den Bereich Umweltkonzepte und war in dieser Funktion für die Steuerung und Entwicklung sämtlicher konzernübergreifender Umweltprogramme verantwortlich.

 

"Mit Bernhard Dietrich haben wir einen erfahrenen Manager gefunden, der sich nicht nur im Bereich der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes, sondern auch in der Luftverkehrswirtschaft bestens auskennt“, sagte Al-Wazir. „Ich bin mir sicher, dass wir sehr gut aufgestellt sind, um mit dem Kompetenzzentrum den Luftverkehrsstandort Frankfurt auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu machen“, so der Minister.

 

"Ich freue mich sehr auf die spannende Aufgabe, die nun vor mir liegt. Dazu gehört die ökologisch nachhaltige Gestaltung des Luftverkehrs, die Sicherstellung der führenden Position des Luftverkehrsstandorts Hessen sowie die Funktion des Impulsgebers für Innovationen im Luftverkehr. Jetzt gilt es Wissenschaft, Industrie und Umweltseite zu vernetzen, um Innovationen für die Zukunft zu erarbeiten", sagte der Leiter des neuen Kompetenzzentrums, Bernhard Dietrich. "Zunächst bauen wir aber ein kompetentes Team auf. Aktuell haben wir Ausschreibungsverfahren für drei weitere Stellen gestartet."

 

 

 

Foto (von links): Dr. Rainer Waldschmidt, Bernhard Dietrich und Staatsminister Tarek Al-Wazir

 

 




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