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Tierversuche durch EU-Förderung um 99 Prozent verringern



Vlnr: Romain Bouttier (EASME), Jaya Krishnan (Genome Biologics), Olaf Jüptner (EEN).
Vlnr: Romain Bouttier (EASME), Jaya Krishnan (Genome Biologics), Olaf Jüptner ...

Bevor man Medikamente an Menschen testen darf, sind noch immer Tierversuche notwendig. Eine neue Technologie des Frankfurter Unternehmens Genome Biologics beschleunigt die Medikamentenentwicklung nicht nur deutlich, sie reduziert auch massiv die Anzahl notwendiger Tierversuche für neue Wirkstoffe. Dafür erhielt das Unternehmen eine Förderung der EU in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

 

Dr. Jaya Krishnan, Leiter einer Forschergruppe am Institut für Herzgefäß-Regeneration an der Frankfurter Goethe-Universität, und Jonathan Ward, Forscher mit Unternehmererfahrung aus Singapur und Australien, gründeten gemeinsam mit weiteren Kollegen 2017 das Unternehmen Genome Biologics. Ihr Patent: Durch eine neuartige Methode kann pro Tier nicht nur ein Gen getestet werden, sondern bis zu fünfzig unterschiedliche Gene. Die ursprüngliche Genausstattung des Tieres wird dabei nicht verändert, sondern es wird nur zusätzliches Genmaterial eingeführt. Diese besonders effiziente Methode reduziert die heute branchenüblichen Werte bei Entwicklungszeit und -kosten auf ein Zehntel sowie die Anzahl der Versuchstiere um 99 Prozent. "Wir sind stolz, dass Genome Biologics einige der eingesetzten Technologien in Zusammenarbeit mit Forschern hier an diesem Institut entwickelt hat", so Stefanie Dimmeler, Direktorin des Instituts für Herzgefäß-Regeneration an der Frankfurter Goethe-Universität.

 

Biotech-Startups benötigen deutlich mehr Wachstumskapital als etwa IT-Unternehmen. Daher stellte Genome Biologics einen Förderantrag bei der EU-Kommission im Rahmen des sogenannten KMU-Instrumentes. Seitdem wurde das Unternehmen vom Enterprise Europe Network Hessen (EEN Hessen) unterstützt sowie bei der Innovationsentwicklung und dem internationalen Wachstum betreut. Das Enterprise Europe Network (EEN) bei der Hessen Trade & Invest GmbH ist ein Netzwerk der EU-Kommission und wird in Hessen vom Hessischen Wirtschaftsministerium unterstützt.

 

"Der Erfolg von Genome Biologics ist auch ein Beispiel für das effiziente Zusammenspiel von kreativen Innovatoren, aufgeschlossenen Hochschulen und gezielter Wirtschaftsförderung", so Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der hessischen Wirtschaftsförderung Hessen Trade & Invest GmbH. "Unsere EEN-Experten für Innovation und Internationalisierung suchen nach Unternehmen mit Potenzial, analysieren diese und begleiten dann ihren Werdegang. Dabei steht immer der individuelle Unternehmenserfolg im Vordergrund, davon profitiert Hessen und somit auch die Europäische Union."

 

Das EEN Hessen begleitete Genome Biologics in der Beantragung der Folgeförderung bis hin zum Pitching vor Experten der EU-Kommission. Diese erkannten die Chancen des Unternehmens: Genome Biologics erhielt eine Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Dem Startup wird es damit ermöglicht, die Effizienz und Vielseitigkeit ihrer Gentest-Methode weiter zu steigern, neue Pilotkundenprojekte durchzuführen, Vermarktungswege zu prüfen und zu festigen und das Unternehmen für das anstehende schnelle Wachstum vorzubereiten.

 

Die HTAI ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen. Ihre zentrale Aufgabe ist die Sicherung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Technologiestandortes Hessen. Die HTAI bietet eine einmalige strategische Verknüpfung von Technologie- und Innovationsförderung, Standortmarketing und Investorenbetreuung, Außenwirtschaft sowie Beratung zu EU-Förderprogrammen. Sie ist zentraler Ansprechpartner für Unternehmen sowie für wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Institutionen.

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