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Nächstes Teilstück der Datenautobahn geht im Werra-Meißner-Kreis ans Netz



(c): Breitband Nordhessen GmbH
(c): Breitband Nordhessen GmbH

In Großalmerode-Rommerode ist am 4. September der erste Kabelverzweiger im Werra-Meißner-Kreis aktiviert und damit das nordhessische Breitbandnetz vor Ort eröffnet worden. In dem Großalmeroder Ortsteil ist damit jetzt das vierte Teilstück der regionalen Datenautobahn für schnelles Internet in Nordhessen ans Netz gegangen.

 

„Durch den Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz bleibt unser Landkreis ein attraktiver Wirtschafts- und Lebensraum und wir können die Wettbewerbsfähigkeit stärken“, so der Landrat des Werra-Meißner-Kreises Stefan Reuß.

 

Zudem ist die rechtliche Beschränkung für Vectoring gefallen. „Die Netcom Kassel wird mit der sogenannten VDSL-Technologie die gleiche Zugangstechnologie wie alle übrigen Marktteilnehmer verwenden. Der einzige Unterschied war lediglich, dass aufgrund von EU-Vorgaben für öffentlich geförderte Projekte der Netzbetreiber, die Netcom Kassel, derzeit noch kein VDSL-Vectoring einschalten durfte. Nun sind Zugangsbandbreiten von bis zu 100 Mbit/s möglich“, erläuterte Landrat Stefan Reuß.

 

Ziel der BNG ist es, bis 2019 in Nordhessen möglichst alle der zuvor schlecht versorgten rund 570 meist sehr kleinen Ortsteile für eine Übertragungsgeschwindigkeit von zunächst bis zu 50 Megabit pro Sekunde auszubauen. Dann solle die Netzinfrastruktur mit rund 2200 Kilometern Glasfaserkabel geschaffen sein, die das Signal zu den Einwohnern in die Ortsteile leitet.

 

„Die gute Zusammenarbeit über alle politischen Ebenen und Gremien hinweg und die Bereitschaft unserer Städte und Gemeinden, bei diesem wichtigen Thema an einem Strang zu ziehen, hat uns in die Lage versetzt, dass wir nun bei einem der wichtigsten Standortfaktoren handeln können“, betont der Landrat von Hersfeld-Rotenburg Dr. Michael Koch.

 

Über den jeweils aktuellen Stand des Ausbaus in den Ortsteilen informiert die Breitbandgesellschaft auf ihrer Website unter www.breitband-nordhessen.de. Derzeit sind auf der Homepage die für das Jahr 2017 verbindlich geplanten Bauabschnitte einzusehen. „Die neuen Bauabschnitte für das 1. Halbjahr 2018 werden zum Ende des Jahres auf der Website der Breitband Nordhessen veröffentlicht“, so die Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen Kathrin Laurier.

 

Zur Errichtung des Breitband-Netzes werden zunächst Leerrohre verlegt, in die später Glasfaserkabel eingeblasen werden, die so den schnellen Datentransport überhaupt erst ermöglichen. Sogenannte Multifunktionsgehäuse in den einzelnen Orts- und Stadtteilen dienen als Koppelstationen, in denen die aktive Technik des Netzbetreibers installiert wird. Von dort aus werden die Datensignale des neuen Glasfasernetzes mit hoher Bandbreite über bereits vorhandene Kupferkabel zu den Haushalten transportiert.

 

Während der Ausbauarbeiten werden die Glasfaserleitungen in einer Ringstruktur gebaut, um zu gewährleisten, dass es später keine Ausfälle bei einem möglichen Leitungsschaden gibt, denn das Signal kann dank des Rings von zwei Seiten herangeführt werden. Nach Fertigstellung der passiven Infrastruktur wird die Netcom Kassel die aktive Technik installieren und betreiben. Die Netcom Kassel wird den Wechsel des Anbieters servicefreundlich anbieten, damit die Kunden leicht in das neue Netz wechseln können.

 

Es geht hierbei nicht um den Anschluss in Städten und größeren Orten - dort ist der Ausbau der Infrastruktur für die konventionellen Anbieter von Telekommunikation wegen der großen Dichte an Kunden attraktiv genug. Die Breitbandgesellschaft bereitet vielmehr den Anschluss in den rund 570 Ortsteilen vor, deren Versorgung sich für einen gewöhnlichen Netzanbieter kaum lohnen würde. Dafür entsteht ein mehr als 2000 Kilometer langes Glasfasernetz bis zu den Kabelverzweigern (FTTC). „Das sind die hellgrauen Kästen am Straßenrand der Telefonanbieter. Die letzte Meile bis ins Haus läuft das Signal über das vorhandene Kupferkabel“, sagt Laurier. Für das Projekt sind 128 Millionen Euro veranschlagt. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gewährt ein zinsgünstiges Darlehen, für das das Land Hessen bürgt.

 

Die Breitband Nordhessen GmbH wurde im Februar 2014 von den fünf nordhessischen Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gegründet. Sie setzt sich für den flächendeckenden Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsinternets ein. Die Breitband Nordhessen GmbH koordiniert die gesamte Abwicklung und den Ausbau der Glasfaservernetzung in den nordhessischen Landkreisen. Sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte sollen im Ausbaugebiet mit Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden.

 

Quelle: Breitband Nordhessen GmbH

 




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