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Leuchtende Vorbilder: Jungforscher im OLED-Kosmos

Hessische Top-Schüler forschten in Darmstadt zum Thema Organische Elektronik / Auf den Spuren einer Zukunfstechnolgie



Bensheim/Darmstadt, 16.05.2017 - "Unser starker Wirtschaftsstandort lebt von innovativen Unternehmen. Aber auch von kreativen Köpfen, die neu und anders denken", so Sebastian Hummel aus dem Hessischen Wirtschaftsministerium. "Im Erfinderlabor treffen sich regelmäßig junge Leute, die unsere Probleme von Morgen lösen können", sagte der Referent für Schlüsseltechnologien und Ressourceneffizienz beim Finale des Wissenschafts-Workshops, der in der vergangenen Woche in Darmstadt stattgefunden hat.

 

16 junge Hochleister beim 22. ZFC-Erfinderlabor

Zum 22. Mal hatte das Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz in Bensheim 16 junge Hochleister aus ganz Hessen eingeladen, um sich in anspruchsvolle wissenschaftliche Nischen zu vertiefen und eigene Ideen zu entwickeln. Diesmal zum Thema Organische Elektronik. In vier Teams experimentierten jeweils acht Oberstufenschülerinnen und –Schüler mit organischen Leuchtdioden und Solarzellen aus halbleitenden Materialien. Für die Teilnehmer eine seltene Chance, um auf Au-genhöhe mit Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten und außerhalb des Unter-richts an experimentellen Lösungswegen zu tüfteln.

Auch die Profis waren begeistert

Nicht nur die Schüler, auch die Profis waren begeistert. "Sie haben aus einem hoch komplexen Thema eine greifbare Botschaft extrahiert", lobte Prof. Matthias Rehahn vom Fachbereich Makromolekulare Chemie an der Technischen Universität Darmstadt (TUD). In seiner Arbeitsgruppe wurden die Schüler drei Tage lang von wissenschaftlichen Mitarbeitern begleitet. Die Laborarbeit bildet das Herzstück des Erfinderlabors, das von der TUD seit vielen Jahren mit einem erheblichen Zeitaufwand neben den eigentlichen Forschungsprojekten unterstützt wird.

Weltkonzern Merck: Erfinderlabor ein Dauerbrenner

Der Weltkonzern Merck ist bereits seit der Premiere 2005 mit im Boot, wie Dr. Christa Jansen erklärte. Als Leiterin der Schulpartnerschaften hat sie das Unternehmen am Stammsitz Darmstadt als außerschulischen Lernort auf- und ausgebaut. "Das Erfinderlabor ist seit zwölf Jahren einer der Hauptrenner im Angebot", sagte sie vor gut einhundert Gästen. Darunter viele Eltern und Lehrer, aber auch Vertreter aus Hochschule, Wirtschaft und Politik. Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten die Schülerteams die Ergebnisse der Forschungswoche. Wie immer hoch motiviert, sprachlich eloquent und dramaturgisch kurzweilig. Auch naturwissenschaftliche Laien gingen am Freitag ein Stück weit klüger nach Hause.

ZFC erreicht die gesamte Bildungskette

Das Erfinderlabor ist das prominenteste von mehreren Projekten, die vom Zentrum für Chemie entlang der gesamten Bildungskette für Schüler von acht bis 19 Jahren angeboten werden. Es ist Teil der Initiative "Schule 3.0", die marktreife Zukunftstechnologien in den Regelunterricht integrieren will. Darunter bedeutende Komponenten der Energiewende wie etwa Organische Elektronik, Elektro-Mobilität und virtuelle Kraftwerke. Gefördert wird das Schulnetzwerk von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Ziel ist die Entwicklung von Unterrichtseinheiten für die Anwendung im Klassenzimmer. Für die Jugendlichen auch ein Stück Berufsorientierung. Denn Fakt ist, so Dr. Thomas Schneidermeier, dass sich noch immer rund die Hälfte der Schulabgänger nicht ausreichend informiert fühlt.

Großer Bedarf an hellen Köpfen

Sebastian Hummel verwies auf den dringenden Bedarf an hellen Köpfen im naturwissenschaftlichen Bereich. Für die Industrie sei der Fachkräftemangel bedauerlich - für die Teilnehmer aber eine große Chance für einen leichten Berufseinstieg. "Wir brauchen technologische Innovationen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern - und wer sollte diese besser ermöglichen als junge, intelligente und kreative Menschen wie unsere heutigen Teilnehmer." Hummels expliziter Dank galt dem ZFC für die kontinuierliche Ausrichtung des Erfinderlabors, das erneut von Dr. David Eckensberger (Hessen Trade & Invest GmbH) äußerst kurzweilig moderiert wurde.

Anerkennung für die Schülerteams

Zum Abschluss hörten die Schüler das positive Feedback der Jury. Projektleiter Patrick Röder vergab vier Sonderpreise der Fraunhofer-Gesellschaft. Jeder Teilnehmer erhielt ein Zertifikat und ein Halbjahresabonnement der Zeitschrift Spekt-rum der Wissenschaft.
Und wie geht es mit den OLEDs weiter? "Sie werden in Anwendungen genutzt, von denen wir heute noch nichts ahnen", wirft Prof. Matthias Rehahn einen Blick in die Zukunft. Es gibt also noch viel zu tun für Hessens talentierte Jungforscher.

Organisation

Das Erfinderlabor wird seit 2005 vom Zentrum für Chemie mit Sitz in Bensheim (Bergstraße) organisiert. Das Projekt greift Themengebiete auf, die im Unterricht nicht vorkommen oder nur partiell behandelt werden können. Mit seinen Veran-staltungen möchte das ZFC das Interesse und die Kreativität junger Menschen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften wecken und für aktuelle Themen nachhaltig begeistern. Die Zusammenarbeit mit Industrie- und Hochschulpartnern ermöglicht einen Zugang zu aktuellen Forschungsmethoden und vermittelt einen Eindruck von der interdisziplinären Ausrichtung und den verschiedenen Arbeitsgebieten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich.

Das Erfinderlabor ist Teil des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten ZFC-Projekts “Schule 3.0 – Energiewende in den Unterricht“, das der ZFC-Initiative "Schule 3.0 – Zukunftstechnologien in den Unterricht" angeschlos-sen ist. Dem gleichnamigen Schulnetzwerk gehören aktuell 13 hessische Schulen mit gymnasialer Oberstufe und die Deutsche Schule Seoul an.

 

 

 

Quelle: Zentrum für Chemie (Zur Originalpressemeldung: http://z-f-c.de/medien)

 




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