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Lösungen für Thailands Plastikmüllproblem gesucht

Interessierte Unternehmen können sich bis 31. Juli für die Teilnahme an einem Workshop in Bangkok bewerben.

Telefon: +49 30 72614-335
E-Mail: lab-of-tomorrow@giz.de
Veranstalter:Lab of tomorrow


Bangkok/Berlin - Neue Wege zu finden, um Einwegplastik in Thailand zu reduzieren, wiederzuverwenden oder zu ersetzen – das ist die Herausforderung der Initiative „lab of tomorrow" (lot) im September. Unternehmer und Experten aus Thailand und Europa kommen dabei in einem mehrtägigen Workshop in Bangkok zusammen, um gemeinsam Lösungen für Thailands Plastikmüllproblem zu entwickeln.

 

Gesucht werden Unternehmer aus der Chemieindustrie, der Kosmetik-, F&B- und Tourismusbranche, dem Onlinehandel und der Abfallwirtschaft sowie Einzelhändler und interessierte Fachleute mit Unternehmergeist. Das lab of tomorrow unterstützt die Teilnehmenden dabei, nachhaltige Lösungen für Entwicklungsherausforderungen zu finden: In einem mehrtägigen Workshop entwickeln sie in kleinen Teams mithilfe professioneller Coaches verschiedene neue Geschäftsmodelle.

 

Die vielversprechendsten Ansätze starten mit einer Test- und Pilotphase zeitnah in den Praxistest vor Ort. Der Workshop wird vom 10. bis zum 13. September 2019 in Bangkok stattfinden. Die zentrale Herausforderung dabei lautet: „Wie können wir Einwegplastik reduzieren, wiederverwenden oder ersetzen, um Plastikmüll in Thailands Flüssen und Ozeanen zu verringern?“

 

Schäden von 80 bis 120 Milliarden US-Dollar jährlich
Jedes Jahr gelangen weltweit etwa acht Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane, was die Wirtschaft jährlich 80 bis 120 Milliarden US-Dollar kostet – Schäden, die vor allem durch die Verminderung potenzieller Erträge aus den Meeren entstehen. Über die Hälfte des globalen Plastikmülls in Ozeanen gelangt aus Küstengebieten von fünf Ländern ins Meer: China, Indonesien, den Philippinen, Thailand und Vietnam. Mit der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen steigt auch die Menge an Kunststoffabfällen rapide an. In Thailand liegt der jährliche Plastikverbrauch bei 40 Kilogramm pro Kopf, dies ist der höchste in Südostasien.

 

Angesichts dieser Entwicklungen erhalten Plastikprodukte und deren problematische Entsorgung immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Alternativen zu traditionellen Materialien werden immer wichtiger – Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und kompostierbare Kunststoffe sind auf dem Vormarsch. Im achten lot-Prozess können Unternehmer aus der Chemieindustrie neue Ideen entwickeln und sich produktiv mit anderen Branchen austauschen.

 

Das lot - lab of tomorrow -  wird von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt.

 

Zur Bewerbung

 

Weitere Informationen für Interessierte: Siehe Kontaktdaten unten.

 

Quelle: Mitteilung von kunststoffe.de

 




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