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Mehr Umsatz und Beschäftigte in der Umweltwirtschaft



Wiesbaden - Die hessische Umweltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2017 eine Umsatzsteigerung von knapp 12 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Die Zahl der Arbeitsplätze nahm im Vergleich zum Jahr 2016 um 7 Prozent auf 18 300 zu, teilt das Hessische Statistische Landesamt anlässlich der Europäischen Nachhaltigkeitswoche vom 30. Mai bis 5. Juni und des Weltumwelttags am 5. Juni 2019 mit. Im Durchschnitt erwirtschaftete jede in der Umweltwirtschaft beschäftigte Person 224 500 Euro Umsatz (plus 4 Prozent).

 

  • 12 Prozent mehr Umsatz und 7 Prozent mehr Beschäftigte als im Jahr 2016
  • Bedeutendste Branche der hessischen Umweltwirtschaft ist das Verarbeitende Gewerbe
  • Wichtigste Produkte betreffen das Energiesparen in Gebäuden und die Nutzung von Solarenergie 

Die hessische Umweltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2017 eine Umsatzsteigerung von knapp 12 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Die Zahl der Arbeitsplätze nahm im Vergleich zum Jahr 2016 um 7 Prozent auf 18 300 zu, teilt das Hessische Statistische Landesamt anlässlich der Europäischen Nachhaltigkeitswoche vom 30. Mai bis 5. Juni und des Weltumwelttags am 5. Juni 2019 mit. Im Durchschnitt erwirtschaftete jede in der Umweltwirtschaft beschäftigte Person 224 500 Euro Umsatz (plus 4 Prozent).

 

Der bedeutendste Wirtschaftsbereich der hessischen Umweltwirtschaft war das Verarbeitende Gewerbe mit 66 Prozent des Umsatzes. 13 Prozent der Umsätze erzielten die Betriebe des Baugewerbes und 9 Prozent das Dienstleistungsgewerbe. Die restlichen 12 Prozent gehen auf Dienstleistungen nicht-gewerblicher Organisationen und des Handels zurück. Die wichtigsten Wirtschaftszweige im Verarbeitenden Gewerbe waren die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (16 Prozent des Gesamtumsatzes), der Maschinenbau und die Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (jeweils 12 Prozent), die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (jeweils 8 Prozent).

 

Den größten Teil des Angebots der hessischen Umweltwirtschaft bildeten mit 61 Prozent des Umsatzes Waren und Leistungen im Bereich Klimaschutz. Dahinter folgten die Umweltbereiche Abwasserwirtschaft (11 Prozent) und Lärmbekämpfung (10 Prozent). Die restlichen 18 Prozent verteilten sich auf die übrigen Umweltbereiche und auf Angebote, die mehrere Umweltbereiche betreffen. Zum Umweltbereich Klimaschutz gehörten insbesondere Angebote zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und zur Nutzung von Solarenergie (jeweils 17 Prozent des Gesamtumsatzes).

 

Die regionalen Schwerpunkte der Umweltwirtschaft im Hinblick sowohl auf Umsatz als auch Beschäftigung befinden sich in und um die Städte Frankfurt am Main und Kassel, im Landkreis Waldeck-Frankenberg und in der Lahn-Dill-Region.

 

Weitere Ergebnisse werden in Kürze im Statistischen Bericht „Umweltschutzgüter und -leistungen in Hessen“ veröffentlicht.

 

 

 

Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt

 




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