EU-Umfrage zu Lieferkettenproblemen geht in zweite Runde: Lösungen gesucht

Mit einer Online-Umfrage unter Wirtschaftsakteuren möchte die European Cluster Collaboration Plattform (ECCP) im Auftrag der Europäischen Kommission Ansätze zur Lösung von Lieferkettenproblemen ermitteln und europaweite Projekte zur Unterstützung von Betroffenen ableiten.

Sie baut auf einer ersten Umfrage aus dem Frühjahr dieses Jahres auf, welche die Situation unterbrochener Lieferketten nach der russischen Invasion in der Ukraine untersucht und die Herausforderungen für Unternehmen identifiziert hat. Besonders betroffen sind demnach die Bereiche medizinische Produkte, landwirtschaftliche Erzeugnisse, fossile Brennstoffe und Energie, Metalle, Baumaterialien (vor allem Holz), elektronische Bauteile, Finanzdienstleistungen und Logistik.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen zielt die zweite Umfrage darauf ab, lösungsorientierte Ansätze zu ermitteln und in die Gestaltung von europäisch koordinierten Maßnahmen einfließen zu lassen. Aufgerufen zur Teilnahme sind vor allem Unternehmen, Cluster, industrielle Interessengruppen und Forschungseinrichtungen. Die Ergebnisse der Umfrage werden in das kommende Cluster Collaboration Lab (C2Lab) in Rumänien, das am 22. und 23. Juni 2022 stattfindet, und in das EU-Industrieforum am 29. Juni 2022 in Brüssel einfließen. Ziel des C2Lab ist es, die thematische Zusammenarbeit zwischen Clustern und Clustermitgliedern für konkrete Projektfahrpläne zu fördern.

Link zur Umfrage: A Solution-Oriented Approach to Supply Chain Disruptions

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Christina Deyl

Christina Deyl

Europa & Vernetzung

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Internationale Angelegenheiten

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