Inbetriebnahme der 1000sten Digitalen Dorflinde

Digitalministerin Kristina Sinemus: „Wir treiben mit unserem Programm direkt erlebbar und kontinuierlich die Digitalisierung vor allem im ländlichen Raum voran.“

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Die Hessische Landesregierung unterstützt ihre Kommunen zuverlässig mit dem Förderprogramm "Digitale Dorflinde" beim Ausbau von öffentlichen WLAN-Infrastrukturen. Damit erhalten Städte und Gemeinden die Möglichkeit, frei zugängliche WLAN-Hotspots für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Und ein besonderes Jubiläum gibt Anlass zur Freude: Die 1.000ste Digitale Dorflinde wurde heute von Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Hahn offiziell bei der Gedenkstätte Point Alpha in Rasdorf in Betrieb genommen. „Es freut mich sehr, dass wir mit Landesmitteln direkt erlebbar und kontinuierlich die Digitalisierung vorantreiben können“, so die Digitalministerin. „Die tausendste Dorflinde an diesem bedeutsamen Bildungs- und Begegnungsort zu eröffnen, ist mir ein besonderes Anliegen. Es ist wichtig, Erinnerungen an die Geschichte unseres Landes und die Teilung Deutschlands wach zu halten und dafür braucht es Orte wie Point Alpha. Die Gedenkstätte vermittelt nicht nur die Bedeutung von Grundwerten wie Freiheit und Demokratie, sondern auch, dass wir großes Glück haben, auf unserem Kontinent friedlich zusammenzuleben“, so Sinemus.

Bürgermeister Jürgen Hahn: „Ich freue mich sehr über die Inbetriebnahme der 1.000sten Digitalen Dorflinde im US-Camp der Gedenkstätte Point-Alpha. Mit dieser Förderung unterstützt das Land den ländlichen Raum. Die Digitalisierung muss auch in Mahn- und Gedenkstätten vollzogen werden. Deshalb freut es mich besonders, dass das Land Hessen auch die Point-Alpha-Stiftung berücksichtigt hat. Mit der digitalen Dorflinde wird Point-Alpha nicht nur die Möglichkeit gegeben, selbst digitale Informationen über Point-Alpha zur Verfügung zu stellen, sondern die Besucher/innen können sich hier nun auch über und in der ganzen Welt informieren. Das trägt natürlich zur Attraktivität der Einrichtung bei. Nun ist die Point-Alpha-Stiftung gefordert, die neuen technischen Möglichkeiten zu nutzen.“

„Der Ausbau von frei zugänglichen öffentlichen WLAN-Infrastrukturen ist eine wichtige Säule unserer Gigabitstrategie für Hessen. Wir bringen die digitale Infrastruktur in Hessen entscheidend voran - neben WLAN vor allem mit Breitband und Glasfaser, aber auch mit besserem Mobilfunk - und schaffen damit eine wichtige Grundlage für weiteren Wohlstand und vor allem für einen weiterhin lebendigen und lebenswerten ländlichen Raum", ergänzte die Digitalministerin. „Und wir hören natürlich nicht nach 1.000 Dorflinden auf. Hier am Point Alpha haben wir gleich zwei WLAN-Hotspots in Betrieb genommen, damit sind wir schon bei 1.001 Digitalen Dorflinden.“

Das Förderprogramm "Digitale Dorflinde" ist ein großer Erfolg für Hessen. So gehen jeden Monat durchschnittlich mehr als 40 Digitale Dorflinden in Betrieb. Unter Einbindung aller Interessenvertreter konnte ein für die hessischen Kommunen maßgeschneidertes Förderprogramm geschaffen werden, bei dem neben hoher Qualität größter Wert darauf gelegt wurde, das Programm für die Antragssteller möglichst einfach und ökonomisch zu gestalten. Bereits seit September 2019 sind pro Kommune 20 Hotspots förderfähig mit einem Förderhöchstbetrag von 20.000 Euro. Das Geld kommt aus der Landesinitiative "Land hat Zukunft - Heimat Hessen", die den ländlichen Raum stärken soll. Um den Kommunen bestmögliche Konditionen zu sichern, hat das Land über den kommunalen IT-Dienstleister ekom21 einen Rahmenvertrag mit dem Unternehmen IT-Innerebner GmbH abgeschlossen, das die Hotspots aufbaut und betreibt.

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