Europäische Netzwerker und Wirtschaftsförderer treffen sich in Hessen

Foto: Salome Roessler

Die deutschen Partner im Enterprise Europe Network (EEN) tagen noch bis Freitag, 27. September, in Wiesbaden und Frankfurt, um über Internationalisierungs- und Innovationsunterstützung für kleine und mittlere Unternehmen zu beraten. Dabei verabschiedet sich nach 30 Jahren mit Dr. Khaled Snouber der hessische Koordinator des EEN in den Ruhestand: 'Es gibt mir ein gutes Gefühl, Europa ein wenig mitgestaltet zu haben.'

Rund 100 Wirtschaftsförderungs-Experten des Enterprise Europe Network (EEN) aus ganz Deutschland tauschen sich noch bis Freitag, 27. September, in Wiesbaden und Frankfurt aus. Das von der Hessen Trade and Invest GmbH (HTAI) koordinierte EEN Hessen ist der Veranstalter des Deutschland-Treffens 2019. Auf der Agenda stehen Fachvorträge, Workshops und Diskussionen rund um das EU-Binnenmarktprogram COSME, das Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm HORIZON 2020 sowie um ihre Nachfolgeprogramme ab 2021. Diese EU-Programme prägen maßgeblich das Umfeld für Geschäfts- und Innovationstätigkeit innerhalb der Europäischen Union und somit die Chancen deutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Mit welchen Maßnahmen können kleine und mittlere Unternehmen zukünftig zielgerichtet unterstützt werden: Im europäischen Binnenmarkt, im internationalen Wachstum sowie bei Innovationen? – dieser Frage widmen sich die Experten des EEN im Rahmen ihrer zweitägigen Konferenz.

'Hessen ist ein überdurchschnittlich exportorientiertes Bundesland. Wenn sich rund um den Globus wirtschaftliche Schwerpunkte verlagern, Handelsbarrieren drohen, der Wettbewerbsdruck wächst, stellt das viele unserer Unternehmen vor die Herausforderung, ihre Position am Markt neu zu bestimmen. Das Enterprise Europe Network bietet ihnen in diesen ungewissen Zeiten wertvolle Unterstützung', so Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im hessischen Wirtschaftsministerium, bei der Eröffnung des Treffens.

'Das internationale Wachstum von Unternehmen und den internationalen Technologietransfer insbesondere innerhalb Europas zu fördern, ist das erklärte Ziel des Enterprise Europe Network. Das Netzwerk ist damit eine wesentliche Säule der internationalen Aktivitäten unseres Hauses. Um wichtige Herausforderungen unserer Zeit wie Klimawandel, Demografie oder Digitalisierung zu meistern, brauchen wir starke Unternehmen mit radikalen Innovationen. Der Europäische Binnenmarkt bietet ihnen einen Stabilitätsanker in einem zunehmend turbulenten weltwirtschaftlichen Umfeld', sagt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HTAI.

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