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Delegation der HTAI und des Wirtschaftsministeriums auf "Company Mission"
Hessische Start-ups trainieren im Silicon Valley

"Wir wollen Start-ups fit machen für die internationalen Märkte. Mit einem anspruchsvollen Programm: Mehrere Tage Pitch-Training, Unternehmensbesuche, Vorträge und eigene Präsentationen liegen hinter uns", berichtet Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI), kurz vor dem Rückflug. Die "Company Mission" führte die Unternehmensvertreter vom 2. bis 7. Dezember ins Silicon Valley, an die Stanford University und in die Zentralen von LinkedIn und SAP in Palo Alto.



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15 Start-ups wagen erste Schritte in die amerikanische Geschäftswelt

 


"Ich möchte eine Tech-Company mit 200 bis 400 Mitarbeitern bauen", sagt GraphCMS-Geschäftsführer Michael Lukaszczyk aus Mittelhessen. Mit seinem Datenbanktool können Inhalte auf Apps, Webseiten und andere Plattformen übertragen werden. Das 2017 gestartete Unternehmen wächst schnell und beschäftigt aktuell 16 Mitarbeiter. Für Lukaszczyk ist es nun wichtig, internationales Geschäft zu generieren - wie für alle 15 Start-ups, die zusammen mit Vertretern der HTAI und des hessischen Wirtschaftsministeriums am 1. Advent nach San Francisco geflogen sind.

 


US-Markt verspricht vielfältige Chancen für Hessen

 


Zwischen der hessischen und der amerikanischen Wirtschaft bestehen seit vielen Jahrzehnten vielfältige und intensive Verbindungen, die wiederum Anknüpfungspunkte für weitere Geschäfte darstellen. "Im Jahr 2017 wurden Güter im Wert von sieben Mrd. Euro in die USA exportiert, womit diese der wichtigste Handelspartner Hessens sind", zitiert Dr. Waldschmidt aus der neuen >>>Länderstudie der HA Hessen Agentur GmbH zu den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Hessen und den USA. Alles spreche für die Attraktivität des US-Marktes: "Allein die Größe des Marktes sowie das aktuell hohe Wachstum versprechen vielfältige Chancen."

 


Deswegen zieht es auch hessische Start-ups in die USA. Murat Karakaya von "CargoSteps" war nicht zum ersten Mal auf einem Start-up-Event in San Francisco. "Wir wollen in den USA Fuß fassen. Unsere Innovationen im Bereich der Luftfracht-Logistik sind gerade für das internationale Frachtgeschäft sehr gut geeignet", erklärt Karakaya während der "Company Mission". Und Jan Hanken, Geschäftsführer der Idatase GmbH, sieht die Delegation in die USA als große Chance. Die Datenanalytiklösungen, die sein Unternehmen mit seiner Software ermöglicht, helfen dabei, internationale industrielle oder informationstechnische Systeme zu verbessern. Hanken unterstreicht: "Gerade im Bereich der IKT-Branche sind die USA sowohl der weltweit führende Standort als auch der wichtigste Markt."

 


"Wir werben offensiv in den USA für Hessen"

 


Die Erschließung des US-Marktes sowie ein Standort in den USA entfalten daher im Softwarebereich eine Signalwirkung, welche die Erschließung weiterer Märkte erleichtert, bilanziert die Studie der Hessen Agentur. "Das gilt auch für andere Segmente", sagt Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen. Ihle, Dr. Waldschmidt und Bernd Kistner aus dem hessischen Wirtschaftsministerium betonen: "Wir werben offensiv in den USA!"

 


Foto: (c)HTAI