Sie befinden sich hier:
www.htai.de
Diese Seite teilen:

Bio.Innovationen.Stärken startet am 27. September 2018
Circular Thinking – Erfolge einer biobasierten Wirtschaft

Am 27. September 2018 lädt das Technologieland Hessen die Entwickler biobasierter Innovationen zur Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe Bio.Innovation.Stärken. in den Palmengarten nach Frankfurt am Main ein. „Circular Thinking“ ist die Voraussetzung für eine geschlossene Kreislaufwirtschaft und legt die Basis für den Erfolg einer biobasierten Wirtschaft.

 

Bild

Die Orientierung weg vom „Verbrauch“ einer Ressource hin zu ihrem „Gebrauch“ wird mit Blick auf die steigende Weltbevölkerung zur Notwendigkeit und damit zum Treiber für Innovationen. Die Neujustierung industrieller Prozesse auf geschlossene Wertstoffkreisläufe stellt die industriellen Gesellschaften vor große Herausforderungen. Denn in einer im Kreislauf geführten Wirtschaft (Circular Economy) der Zukunft fallen keine Abfälle mehr an. In einer Welt ohne Abfall liegen am Ende der Lebenszyklen von Produkten, Materialien und Konsumgütern hochwertige Wertstoffe vor. Diese bilden die Grundlage für den Beginn eines neuen Produktlebens.


Biobasierte Innovationen ermöglichen eine kreislaufgeführte Wirtschaft


Ob Chicoréewurzeln, Ananasfasern, Fischkot oder Blätter von Olivenbäumen: Bislang selten genutzte natürliche Ressourcen rücken aktuell in den Fokus von Unternehmern, Entwicklern und Wissenschaftlern. Neue Produktionsprozesse nutzen biobasierte Innovationen und ermöglichen den Erfolg einer kreislaufgeführten Wirtschaft.


Am 27. September 2018 erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Vorträge zu aktuellen und innovativen Entwicklungen:

  • Andreas Röhrich (Wolford, Österreich) und Albin Kälin (EPEA Switzerland, Schweiz) berichten vom Traum der geschlossenen Kreislaufwirtschaft von der Unterwäsche bis zum Salat.
  • Heinz-Peter Germann (wet-green GmbH, Reutlingen) nutzt Gerbstoffe aus Olivenblättern – einem Reststoff des Olivenanbaus – und produziert so hochwertiges Olivenleder® für die Automobil- und Möbelindustrie.
  • Dominik Wüst (Universität Hohenheim, Stuttgart) gewinnt aus dem Abfallprodukt Chicoréewurzel einen Rohstoff für biobasierte Kunststoffe.
  • Prof. Mareike Gast (Industrial Design, Frankfurt a. M. & Burg Griebichstein Kunsthochschule, Halle) zeigt Möglichkeiten für innovative Design- und Prozessideen durch die Nutzung von Mikroorganismen.
  • Prof. Dr. Andreas Gransee (K+S AG, Kassel) berichtet von einem Projekt zur Aquaponik und zeigt, wie Kreislaufwirtschaft urban umgesetzt werden kann.


Die Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe Bio.Innovation.Stärken. bietet allen Interessierten Raum, um das eigene Netzwerk auf- und auszubauen.


>>>Informationen: Bio.Innovationen.Stärken.   |   Circular Thinking – Erfolge einer biobasierten Wirtschaft


Algen können Ausgangsstoff für biobasierte Innovationen sein, deren Produkte im Rahmen einer kreislaufgeführten Wirtschaft entwickelt werden.
Foto:© HAUTE Innovation / Diana Drewes