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Die Top Investments 2016 in Hessen

Hessen wird für ausländische Unternehmen immer attraktiver: Die Zahl der Neuansiedlungen sowie der Erweiterungen bereits bestehender Vertretungen hat im vergangenen Jahr mit 156 einen Rekordwert erreicht – ein Anstieg um 8,3 Prozent im Vergleich zu 2014. "Das reicht vom kleinen Verkaufsbüro bis zur Fabrikerweiterung", erläuterte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. "In der Summe geht es um erhebliche Investitionen und mehrere Tausend Arbeitsplätze, die dadurch in den kommenden Jahren entstehen."

 

Gerade die Erweiterungen schon existierender Niederlassungen zeigten, dass die jeweiligen Investoren den Standort schätzten und auf lange Sicht planten, sagte der Minister: "Unser großes Plus ist die Kombination aus zentraler Lage, guter Verkehrs-infrastruktur, hervorragenden Hochschulen und Forschungsinstituten, exzellenten Fachkräften, hoher Lebensqualität und gelebter Internationalität", sagte Al-Wazir. "Auf die Geografie haben wir keinen Einfluss, aber die übrigen Faktoren müssen wir ausgewogen und nachhaltig entwickeln, damit Hessen ein international gefrag-ter Standort in Deutschland und Europa bleibt."

 

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat im Auftrag der landeseigenen Hessen Trade & Invest GmbH ausländische Investoren, die sich bis 2014 in Hessen angesiedelt hatten, befragt. Neun von zehn gaben dem Land Hessen deutlich den Vorzug vor anderen Standorten in Deutschland, 95 Prozent beurteilten ihre gegen-wärtige wirtschaftliche Situation äußerst positiv, 67 Prozent gaben an, in den kom-menden Jahren mehr deutsche Mitarbeiter einzustellen, wie Studienleiter Torsten Schneider-Haase berichtete.

 

Wichtigste Herkunftsländer der Direktinvestitionen waren die USA (37 Projekte) und die Volksrepublik China (36), gefolgt von Großbritannien(15), Japan und Korea (je 9) sowie Frankreich, der Schweiz und der Türkei (je 5). Die meisten Ansiedlungen entfielen auf die Informations- und Kommunikationstechnologiebranche, den Dienstleistungssektor und die Finanzwirtschaft.

 

Die Zahlen werden jedes Jahr von den regionalen und lokalen Wirtschaftsförder-einrichtungen ermittelt. Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI), würdigte die gute und engagierte Zusammenarbeit der hes-sischen Wirtschaftsförderer auf allen Ebenen: "Niemand ruht sich hier auf den Standortvorteilen aus; alle bemühen sich jeden Tag, das Beste aus ihnen zu machen."

 

Die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft HTAI unterstützt ausländische Unternehmen bei der Standortsuche in Hessen. Sie ist Anlaufstelle für Investoren, informiert über Steuer-, Aufenthalts- und Arbeitsrecht, berät zu Fördermöglichen und Finanzierungsprogrammen, organisiert Standortbesichtigungen und unterstützt bei Genehmigungsverfahren.

 

 

Die Top Investments 2016:

 

Die Palletways Group Ltd. hatte sich zum Neubau seiner zentralen Deutschland-Drehscheibe in Knüllwald entschlossen, weil das Sendungsvolumen, das die derzeit 55 Partnerunternehmen ins Netzwerk einspeisen, kontinuierlich zunimmt. Hinzu kommen Sendungssteigerungen durch die stetige Expansion in neue europäische Märkte und Länder sowie durch den Zentralvertrieb. Die Kapazitäten im bisherigen Hub in Homberg, das Palletways seit 2011 betrieb, stießen an ihre Grenzen. Die Abläufe in der neuen, rund 10 Mio. EUR teuren Anlage sind deutlich produktiver als in der bisher genutzten Halle in Homberg (Efze) mit ihren vielen Säulen. Auf einer Grundstücksfläche von 51.000 Quadratmetern entstand in knapp elf Monaten eine 7300 Quadratmeter große Umschlaghalle. Bis zu 3500 Paletten können hier nächtlich umgeschlagen werden. Allein 30.000 Quadratmeter dienen als Parkfläche und Fahrwege für rund 90 Lkw- und 24 Pkw-Parkplätze, die 15.000 Quadratmeter große Grünfläche enthält ein 6000 qm großes Biotop.

 

Der südafrikanische Baumaschinenhersteller Bell Equipment (Deutschland) GmbH investiert in Alsfeld, Mittelhessen etwa fünf Millionen Euro. Das Unternehmen, das bereits seit dem Jahr 2000 in Alsfeld aktiv ist, baut sein neues europäisches Hauptquartier am Standort aus. Auf einer Gesamtfläche von 3,1 ha wird ein Gebäudekomplex mit insgesamt 4.700 Quadratmetern Büro-, Werkstatt- und Lagerflächen entstehen. Ab Mai 2017 werden alle Vertriebs- und Serviceaktivitäten in Deutschland und 20 weiteren nationalen Märkten in Nord-, Mittel- und Osteuropa von Alsfeld aus koordiniert. Zudem ist der Standort für das Unternehmen das europäische Ersatzteil-Zentrallager und die "Logistik-Drehscheibe" auf der nördlichen Welthalbkugel.

 

Das Unternehmen Kingfa Science & Technology Co., Ltd. (Hauptsitz: Guangzhou, China, gegründet 1993) beschäftigt sich hauptsächlich mit der VEREDLUNG von Kunststoff-Compounds und ist mit einer Produktionskapazität von ca. 1,5 Mio. Tonnen Marktführer in Asien. Das Produktportfolio umfasst alle bekannten Polymere. Kingfa besitzt weltweit 36 Sales Offices und exportiert seine Produkte in über 100 Länder/Regionen.

 

In Deutschland: Produktionslinie, Forschungs- und Entwicklungszentrum mit Vertriebs- und Servicebüro aufbauen.

Hier soll die Herstellung von Compounds, d.h. Veredlung von Kunststoff Halbzeugen in einem Extrusionsschritt, stattfinden und die o.g. Vertriebs- und Forschungstätigkeiten durchgeführt werden. Im Juni 2016 soll mit der Produktion begonnen werden.

 

Am 01.06.2016 eröffnet Velodyne LiDAR seine erste deutsche Niederlassung in Rüsselsheim.

 

Velodyne wurde 1983 in Morgan Hill (Kalifornien) gegründet und war zunächst in Bereich Audio tätig. Seit 2007 hat sich die Firma auf die LiDAR-Technologie spezialisiert. LiDAR (Light detection and ranging) ist eine Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung mittels Laserstrahlen.

 

Bei autonomen Fahrzeugen wird das System genutzt, um Hindernisse im Verkehr zu erkennen und zu umfahren. Als Google 2010 seine ersten selbstfahrenden Autos testete, waren diese mit der LiDAR-Technologie von Velodyne ausgestattet.

Zu den Kunden des Unternehmens gehören neben Google unter anderem Ford, Volvo, Caterpillar und TomTom.

 

Von Rüsselsheim aus plant Velodyne die deutschlandweiten Aktivitäten und Kontakte zu den deutschen OEMs mit 10 Mitarbeitern auszubauen.

 

Sumitomo Mitsui Banking Corporation (SMBC) wurde ursprünglich 1876 gegründet. Die Bank hat sich nach der Fusion mit der Sakura Bank im Jahr 2001 umbenannt in SMBC.

Nun ist die Bank eine der drei größten in Japan (nach Mitsubishi UFJ und Mizuho Bank). 

 

Asahi Glass Co., Ltd. (AGC) ist ein Glashersteller, der 1907 in Japan gegründet wurde und nun über 50.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt. Die Glasfassade der Shoppingmall "MyZeil" in Frankfurt stammt aus dem Hause AGC.

 

Geschäftsgegenstand in DE: Vertrieb und Marketing überwiegend in Europa und auch weltweit von Industrieglasprodukten, einschließlich Industrieanwendungen auch im Kfz Innenbereich.

 

 

www.invest-in-hessen.de