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Hessische Wirtschaftsförderung besucht Darmstädter Joint Venture in Moskau

Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH, und Bernd Kistner, Referatsleiter Außenwirtschaft im Hessischen Wirtschaftsministerium, sind für einen Kurzbesuch in die russische Hauptstadt Moskau gereist. Neben offiziellen Gesprächen stand auch ein Besuch bei Aquanova, einem Joint Venture des Darmstädter Unternehmens in Dubna, auf dem Programm.

Bernd Kistner, Frank Behnam und Dr. Rainer Waldschmidt

 

Das Unternehmen hat 2015 ein neues Gebäude in der Nähe von Moskau eröffnet. Mit dabei waren auch Frank Behnam, Vorstandsmitglied der Aquanova AG in Darmstadt, und der Vertreter des Landes Hessen in Moskau, Sebastian Kiefer. "Aquanova ist ein erfolgreiches Beispiel für die langfristige Zusammenarbeit zwischen mittelständischen hessischen und russischen Partnern im Bereich Lebensmittel- und Nahrungsergänzungsmittel-Technologien", sagt Dr. Rainer Waldschmidt.

 

Die Prognosen für die russische Wirtschaft sind auch in Zeiten der EU-Sanktionen gegenüber der Russischen Föderation zuversichtlich: Laut einer Studie der Germany Trade & Invest GmbH (GTAI) sind die russischen Importe aus Deutschland gegenüber dem Vorjahr im ersten Halbjahr 2017 bereits um ein Fünftel gestiegen. Russland sieht sich dennoch aufgrund der Sanktionen großen wirtschaftlichen Problemen gegenüber, betont die GTAI. Waldschmidt: "Russland ist ein wichtiger Handelspartner Hessens. Im Jahr 2016 wurden Waren im Wert von 881 Millionen Euro nach Russland exportiert." Zu den wichtigsten Handelsgütern gehörten chemische und pharmazeutische Erzeugnisse, Maschinen, Fahrzeuge, Fahrzeugteile und -zubehör sowie feinmechanische und optische Erzeugnisse.