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10 Jahre cesah-Gründerzentrum
Eröffnung FabSpace 2.0 –
das Labors für Erdbeobachtung aus dem All

Die Technische Universität Darmstadt und das Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah) eröffneten das FabSpace 2.0 – ein neues FabSpace-Labors an der TU Darmstadt. Mit diesem neuen strategischen Standbein hilft cesah Jung-Unternehmern, den umfassenden, zukunftsträchtigen Markt der sogenannten „operationellen“, zeitnahen Erdbeobachtungsanwendungen zu erobern.
FabSpace 2.0 ist ein von der EU im Rahmen des Themenbereiches „Innovative Schemes for Open Innovation and Science 2.0” gefördertes Vorhaben. Die Laufzeit des Projektes beträgt drei Jahre, beginnend im März 2016 bis Februar 2019. Das Gesamtbudget beläuft sich auf insgesamt 3,5 Mio. Euro. Davon stehen der TU Darmstadt 285 Tsd. Euro und cesah 209 Tsd. Euro zur Verfügung.

 

Als eines von sechs solcher Zentren in Europa, soll es in der Verbindung von Universität und Business Incubation Centre der ESA (European Space Agency) ein offenes Zentrum für Innovationen bilden.


Getrieben von den neuen, umfassenden Erdbeobachtungsdaten des EU-Copernicus-Programms sollen innovative Ansätze und mögliche  kommerzielle Anwendungen zur Bewältigung der Herausforderungen des globalen Wandels gefördert werden. Zu den Anwendungsfeldern zählen Precision Farming, Umweltmonitoring, Tourismus, Sicherheit & Navigation, Flutwarnsysteme, Küstenschutz und ähnliche Felder.


Begrüßt wurden über 80 Gäste von Prof. Dr.-Ing. Mira Mezini (Vize-Präsidentin der TU Darmstadt), Hans Weigandt (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung), Michael Kolmer (Wissenschaftsstadt Darmstadt), Prof. Dr. Hansjörg Kutterer (Präsident des Bundesamtes für Kartographie) und Juan Miró, Stellvertretender Leiter des ESA-Satellitenkontrollzentrums ESOC, das sich in direkter Nachbarschaft zum cesah befindet. Die Keynote des Abends hielt Daniel Mesples (Sentinel-5p Spacecraft Operations Manager, ESA) zum Thema „Highlights der ESA-Erdbeobachtung aus dem All“.


Nach den Eröffnungsreden von Prof. Dr.-Ing. Matthias Becker (Institut für Geodäsie, TU Darmstadt) und Dr.-Ing. Frank Zimmermann (Geschäftsführer cesah GmbH) gaben die zuständigen Ansprechpartner von der TU Darmstadt und cesah einen detaillierteren Überblick zum Projekt. Der Projektmanager der TU, Md Bayzidul Islam, vermittelte einen Überblick über FabSpace.  

Der zuständige Projektleiter am cesah, Sascha Heising, fokussierte in seiner Präsentation die Strategie zum Aufbau des FabSpace-Ökosystems, das deutschlandweit agieren wird. „Wir erleben gerade einen Paradigmenwechsel in der Erdbeobachtung“, erklärt Heising und beschreibt die Herausforderung von FabSpace 2.0 als „die Aufgabe Talente zu finden, die aus der Flut von Geodaten relevante Geoinformationsanwendungen generieren.“



Unternehmerische Innovation:
Darmstadt – der richtige Ort für Erdbeobachtungs-Start-ups



Ihren offiziellen Abschluss fand die Veranstaltung in einer Podiumsdiskussion zum Thema: „Unternehmerische Innovation: Darmstadt, der richtige Ort für Erdbeobachtungs-Start-ups“.  Darmstadt als das „europäische Tor zum Weltraum“ ist der ideale Standort für das deutsche FabSpace.


10 Jahre Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah) & ESA Business Incubation Darmstadt


Im Rahmen der Eröffnung wurde am Ende der Veranstaltung das 10-jährige Bestehen der cesah GmbH gefeiert. Cesah ist ein Kompetenz- und Gründer-zentrum für Satellitennavigation und Raumfahrtanwendungen, das vom Land Hessen, der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Technischen Universität Darmstadt, der Hochschule Darmstadt sowie von T-Systems und Telespazio VEGA Deutschland getragen wird. Als Betreiber des ESA Business Incubation Centre Darmstadt (ESA BIC Darmstadt) werden bis heute über 70 Unternehmen betreut (darunter Alumni) und insgesamt mehr als 400 zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen. Dr. Frank Zimmermann, Geschäftsführer der cesah, gab einen Rückblick über die vergangenen zehn Jahre cesah.


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