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Hessen hat zahlreiche Fachkräfte auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien - Studie untersucht Personalsituation

© Mike_kiev | Dreamstime.com

 

Untersucht wurden alle Branchen, die mit der Energiewende befasst sind. Dies reicht von Planungsbüros über das Handwerk bis zur Industrie und den Energieunternehmen. In Hessen zählt dieser Sektor rund 5.300 Betriebe mit zusammen 148.500 Beschäftigten. In diesem Sektor hat die Beschäftigung von 2007 bis 2012 um 26 Prozent zugenommen. Die Antworten in der Befragung lassen eine weitere Zunahme erwarten.

 

Die Studie weist die aktuellen und in den nächsten drei Jahren gesuchten Berufs- und Qualifikationsgruppen aus und analysiert die Maßnahmen der Betriebe, ihre Nachfrage zu decken. 61 Prozent der für die Studie befragten Energiewende-Betriebe suchen aktuell oder künftig Fachkräfte. 87 Prozent können ihren Qualifikationsbedarf decken, lediglich 13 Prozent gelingt dies nicht. Die Schwierigkeiten, Stellen zu besetzen, sind nach Einschätzung der Studie aber nicht die Folge eines absoluten oder flächendeckenden Mangels an Fachkräften, sondern resultieren vielmehr daraus, dass verfügbaren Arbeitskräften häufig die einschlägige Berufserfahrung fehlt – ein Problem, das die Betriebe mit einer entsprechenden Einarbeitungsphase teilweise lösen können.

 

Die Studie entstand in der Zusammenarbeit des IWAK – Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur an der Goethe-Universität Frankfurt und des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

 

Das Gesamtkonzept „Fachkräftesicherung Hessen“ ist langfristig angelegt und umfasst rund 150 aufeinander abgestimmte Einzelmaßnahmen. Zentraler Ansprechpartner ist die Stabsstelle „Fachkräftesicherung in Hessen“ im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Die Fachkräftepolitik der Landesregierung nutzt auch der Energiewende mit ihrem großen Potenzial für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

 

Die Ergebnisse und der vollständige Abschlussbericht stehen als Download unter www.wirtschaft.hessen.de sowie unter www.soziales.hessen.de zur Verfügung.