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Branchen international - Aktualisiertes Branchenbarometer

© Rainer Plendl | Dreamstime.com

Die Weltwirtschaft verliert 2015 etwas an Fahrt. In seinem jüngsten World Economic Outlook vom Juli dieses Jahres sagt der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2015 ein globales Wachstum von 3,3 Prozent voraus, 2016 soll es dann mit 3,8 Prozent etwas rascher aufwärts gehen.

 

Ein wesentlicher Impulsgeber für die Weltwirtschaft bleiben die USA, wo das BIP 2015 und 2016 um real um 2,5 Prozent bzw. 3,0 Prozent zulegen soll. Die stärkste Dynamik in der Weltwirtschaft geht weiterhin von Schwellenländern aus. Größter Wachstumstreiber bleibt 2015 und 2016 mit real allerdings nur noch 6,8 Prozent bzw. 6,3 Prozent die VR China. Auch Indien und die ASEAN-Staaten liegen mit +7,5 Prozent (+7,5 Prozent) bzw. 4,7 Prozent (+5,1 Prozent) erheblich über dem Weltdurchschnitt. Überdurchschnittliches Wachstum erwartet der IWF im laufenden Jahr mit 4,4 Prozent (2016: 5,1 Prozent) auch in Sub-Sahara-Afrika.

 

Die Entwicklung im Euro-Raum wurde im Juli 2015 mit einem erwarteten BIP-Anstieg von 1,5 Prozent (2016: +1,7 Prozent) besser eingeschätzt als noch im Januar. Impulse im Euro-Raum kommen vor allem aus Spanien, wo das BIP 2015 um 3,1 Prozent steigen soll. Auch 2016 liegt das Land mit 2,5 Prozent über dem Euro-Schnitt. Für Deutschland prognostiziert der IWF 1,6 Prozent (2016: 1,7 Prozent).

 

Als robust wird weiterhin die Wirtschaftsentwicklung im Vereinigten Königreich eingeschätzt (2015: +2,4 Prozent; 2016: +2,2 Prozent). Den größten Wirtschaftsrückgang dürfte wegen der anhaltenden Ukraine-Krise und der weiterhin bestehenden Wirtschaftssanktionen Russland aufweisen. Der IWF prognostiziert für 2015 eine Verringerung um 3,4 Prozent.

 

Der Welthandel soll 2015 und 2016 um 4,1 Prozent bzw. 4,4 Prozent expandieren.

 

Angesichts dieser teilweise schwierigen Wirtschaftsentwicklungen (insbesondere in der VR China) lohnt es sich für den exportabhängigen deutschen Mittelstand mehr denn je, nach neuen Märkten Ausschau zu halten, konkrete Geschäftschancen zu erkennen und die Entwicklung einzelner Sparten weltweit näher unter die Lupe zu nehmen.

 

Germany Trade & Invest (GTAI) hat sein bewährtes Branchenbarometer Mitte 2015 zu 64 Ländern erneut aktualisiert. In dem GTAI-Special "Branchen international" finden Sie detaillierte Informationen zur weltweiten Entwicklung in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie, Chemische Industrie, Bauwirtschaft, Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, Informations- und Kommunikationswirtschaft, Umwelttechnik sowie Medizintechnik.

 

zum GTAI Special "Branchen international"