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Förderung der Beteiligung an Messen und Ausstellungen

 

Zielsetzung

 

Unterstützt wird die Beteiligung von hessischen mittelständischen Unternehmen sowie Angehörigen freier Berufe an Messen und Ausstellungen, überwiegend auf schwierigen oder weit entfernten Märkten im Ausland. Die Förderungen dienen der Starthilfe zur Erschließung sowie der Wahrung und Festigung neuer Märkte, der Steigerung der Absatzchancen sowie der Wirtschaftswerbung für Hessen. Gefördert werden können Einzelunternehmen.

 

Die Unterstützung bei Beteiligungen an Messen und Ausstellungen im Inland sowie im Bereich von Europäischer Union (EU) und European Free Trade Association (EFTA) kommt in erster Linie dem Handwerk bzw. Kleinbetrieben mit bis zu zehn Beschäftigten zugute Gefördert werden können  Gruppen von mindestens drei Unternehmen.

 

 

Förderberechtigte

 

Förderberechtigt sind entsprechend den programmspezifischen Einzelregelungen in Teil II
kleine und mittlere Unternehmen, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie andere Projektträger,
soweit sie Träger von Rechten sein können.

 

 

Voraussetzungen

 

Begünstigt werden können Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 75 Mio. EUR. Die Einhaltung dieser Höchstgrenze ist von der antragstellenden Kammer oder dem antragstellenden Verband zu bestätigen.

 

Gefördert werden kann die Teilnahme an Messen falls diese im AUMA Messe Guide verzeichnet ist. Bei Messen in Deutschland und innerhalb der EU/EFTA muss die Messe im AUMA Messe Guide als „international“, „national“ oder „spezial“ gekennzeichnet sein und mindestens drei Unternehmen einen gemeinsamen Antrag stellen (Gruppenförderung).

 

Die Anträge müssen spätestens vier Wochen vor Beginn der jeweiligen Messen bei den zuständigen Kammern oder Verbände eingehen und einen Finanzierungsplan enthalten. Bei Beteiligungen an Inlandsmessen werden Zuwendungen nur für solche Vorhaben bewilligt, die vor Erteilung des Bewilligungsbescheides noch nicht begonnen worden sind. Bei Beteiligungen an Auslandsmessen können Vorhaben im Einzelfall auch dann gefördert werden, wenn bereits Verbindlichkeiten für eine beabsichtigte Teilnahme eingegangen worden sind.

 

 

Förderfähige Ausgaben

 

Förderfähig sind messespezifische Ausgaben, darunter Aufwendungen für

  • die Miete einer angemessenen Ausstellungsfläche
  • den Messestand (Miete, Auf- und Abbau, Gestaltung, Transport)
  • den Rücktransport von Exponaten bis zu maximal EUR 2.500,00
  • Versicherungen für Stand und Exponate
  • Anschluss und Verbrauch von Wasser, Strom, Gas
  • den obligatorischen Katalogeintrag
  • Dolmetscher
  • Fremdpersonal während der Messebeteiligung, sofern es gemeinsam eingesetzt wird.

 

 

Art und Umfang der Förderung

 

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Der Zuschuss beläuft sich auf bis zu 50% der förderfähigen Ausgaben. Die Höchstgrenzen betragen derzeit EUR 2.000,00 bei Inlandmessen und EUR 4.000,00 bei Auslandmessen.

 

Die aktuelle Förderpraxis erfragen Sie bitte bei der hessischen Geschäftsstelle Ihres jeweiligen Fachverbandes bzw. der örtlichen Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer.

 

 

Antragsverfahren

 

Zur Antragstellung wenden Sie sich bitte an die hessische Geschäftsstelle Ihres jeweiligen Fachverbandes bzw. an Ihre örtliche Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer.

 

 

Kombinationsmöglichkeit

 

Eine Teilnahme an Messen, für die eine Förderung durch ein Bundesministerium erfolgt, ist von einer Förderung ausgeschlossen.

 

 

Gesetzliche Grundlage

 

Richtlinie des Landes Hessen zur Gründungs- und Mittelstandsförderung vom 13.12.2016 (Hessischer Staatsanzeiger 52/2016, S. 1986 ff.).

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