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Die Top Investments 2014 in Hessen

Hessen bietet für Investoren ideale Voraussetzungen. “Die gute Infrastruktur, die zentrale Lage in Deutschland und Europa und die gelebte Internationalität sind entscheidende Argumente für den Wirtschaftsstandort Hessen”, erläutert Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH.
“Wir punkten darüber hinaus mit einer hervorragenden Forschungslandschaft, qualifizierten Arbeitskräften und nicht zuletzt einer hohen Lebensqualität. Das sind Vorteile, mit denen wir für Hessen als Top-Wirtschaftsstandort im In- und Ausland werben”, ergänzt Dr. Waldschmidt.

 

 

Die Top Investments in Hessen im Jahr 2014:

 

Die Novartis Vaccines and Diagnostics GmbH, deutsches Tochterunternehmen der Schweizer Novartis AG, hat in Marburg eine neue Produktionsstätte für moderne Impfstoffe in Betrieb genommen. Der sogenannte MARS-Campus besteht aus modernsten Produktionsanlagen, Qualitätskontrollgebäude, Warenlager und integriertem Kraftwerk. Mit der Erweiterung wird der Standort Marburg als Exzellenzzentrum für die Herstellung moderner Impfstoffe weiter gestärkt. Novartis hat rund 240 Millionen Euro am Standort investiert. Die neuen Gebäudekomplexe bieten auf dem 7,2 Hektar großen Areal 37.300 Quadratmeter Nutzfläche und qualifizierte Arbeitsplätze für mehr als 400 Mitarbeiter. Der MARS-Campus wurde im März 2014 im Beisein von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel eröffnet. „Die neue Produktionsstätte ist eine der größten Investitionen in der hessischen Pharmaindustrie. Wirtschaft, Arbeitsmarkt und öffentliche Hand profitieren maßgeblich von der Anlage“, erklärt Jochen Reutter, Leiter des Standortes Marburg und Geschäftsführer von Novartis Vaccines.

 

Die Dymax Europe GmbH, Tochter des US-Unternehmens Dymax Corp., ein führender internationaler Hersteller von lichthärtenden Materialien, Aushärtungs- und Dosiersystemen, eröffnete im Juli 2014 am europäischen Hauptsitz in Wiesbaden ein neues Forschungs- und Entwicklungslabor. Seit über 30 Jahren entwickelt das Unternehmen innovative Lösungen für industrielle Anwendungen in den Bereichen Medizintechnik, Elektronik- und Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Solarenergie, Telekommunikation, Haushaltsgeräte und Glasindustrie. Die Hessen Trade & Invest GmbH hatte Dymax im Jahr 2010 erfolgreich bei der Suche nach einem neuen und geeigneten Standort in Hessen unterstützt. 2011 erfolgte die Standortverlagerung von Frankfurt am Main in den Wiesbadener Industriepark Kalle-Albert. „Nach dem Umzug des Firmensitzes ist die Eröffnung des Forschungs- und Entwicklungslabors der nächste Schritt für ein weiteres Wachstum am Standort“, sagte Stefan Katzenmayer, Geschäftsführer der Dymax Europe GmbH. Ab 2015 soll in Wiesbaden auch produziert werden.

 

Wipro Technologies hat im August 2014 ihre neue Europa-Zentrale in Frankfurt am Main eröffnet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Indien ist einer der weltweit führenden Anbieter für Dienstleistungen in den Bereichen IT und Beratung. Von der neuen Zentrale in der Mainmetropole plant das Unternehmen, sein Engagement in Europa, einem der strategischen Wachstumsmärkte des Unternehmens, zu intensivieren. „Mit der Eröffnung unserer Europa-Zentrale bauen wir unsere Präsenz aus und unterstreichen unser großes Bemühen um unsere Kunden und Partner in der Region“, erläutert Ulrich Meister, Mitglied des Vorstands von Wipro Technologies. Die Wahl Frankfurts für die Europa-Zentrale des Unternehmens sei auch ein Statement an den Wirtschaftsstandort Hessen. „Die Infrastruktur und die Lage von Frankfurt am Main bieten uns optimale Voraussetzungen, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen“, ergänzt Meister. Für Wipro Technologies arbeiten weltweit rund 140.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihren Kunden zählen Unternehmen aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, dem Finanzwesen, dem Handel, der Telekommunikation und dem Energiesektor.

 

Der US-amerikanische Pharmakonzern Pharm-Allergan wird zukünftig von Frankfurt am Main sein Deutschlandgeschäft steuern. Die neuen Räumlichkeiten wurden im September 2014 bezogen. Pharm Allergan ist auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung innovativer Pharmaprodukte, unter anderem für die Ophtalmologie (Augenheilkunde), Neurologie, Urologie und medizinische Ästhetik spezialisiert. International ist das Unternehmen durch das Präparat Botox bekannt.
„Frankfurt bietet eine exzellente Infrastruktur“, erklärte Geschäftsführer Enzo Cangiolini den Umzug von Pharm-Allergan in die Mainmetropole. „Die Nähe zum Flughafen, zum Haupt-bahnhof sowie die gute Anbindung an die Autobahnen haben uns überzeugt. Insgesamt ist Frankfurt ein attraktiver Standort, an dem wir uns gut für die Zukunft positionieren können.“

 

Der Chemiestandort Hessen wurde durch die Eröffnung des ALPOLIC-Verbundplattenwerks der Mitsubishi Polyester Film GmbH im Industriepark Kalle-Albert in Wiesbaden weiter aufge-wertet. Auf einer Gesamtfläche von ca. 5.300 Quadratmetern wurde innerhalb eines Jahres das erste Produktionswerk für ALPOLIC-Verbundplatten in Europa gebaut. Die 15 Millionen Euro Investition wurde am 22. September 2014 in Anwesenheit von Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir feierlich eröffnet. Hergestellt werden in der Anlage Metall-Verbundplatten aus Aluminium, Stahl oder Titan mit einem Kunststoffkern. Über 20 Mitarbeiter wurden für den Start eingestellt. Die Kapazität soll schrittweise gesteigert werden, wodurch langfristig ca. 50 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die geplante Produktionsmenge an Verbundplatten für 2015 liegt bei 1 bis 1,5 Millionen Quadratmetern, das Umsatzziel bei 20 bis 30 Millionen Euro in 2015. Takumi Ubagai, President und CEO von Mitsubishi Plastics in Japan: „Ich bin von der tiefen Verbundenheit der Mitsubishi Plastics Gruppe mit Wiesbaden, der Landeshauptstadt von Hessen, fest überzeugt. Die Stadt und das Land Hessen haben uns sehr unterstützt in der Entscheidungsfindung, wo der neue ALPOLIC Standort errichtet werden soll.“ Ansgar Pohl, Geschäftsführer der Mitsubishi Polyester Film GmbH und Executive Officer der Mutter-gesellschaft Mitsubishi Plastics in Japan sagte: „Mit dieser Investition bauen wir die Präsenz von Mitsubishi Plastics in Deutschland aus und stärken den Industriestandort Kalle-Albert. Von Wiesbaden aus werden wir das europaweite ALPOLIC -Geschäft ausbauen und steuern.“

 

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