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Wirtschaftsförderung in der Praxis am Beispiel der AQUANOVA AG

Hessische High-Tech-Additive nach dem Vorbild der Natur

Das Darmstädter Unternehmen AQUANOVA AG entwickelt und produziert Solubilisate: Eine patentgeschützte nanoskalige Formulierung nach dem Vorbild der Natur unter der Marke NovaSOL® bringt Substanzen unterschiedlichster Art in eine flüssige und zugleich fett- und wasserlösliche Form. Das Unternehmen nahm kontinuierlich an den durch die HTAI organisierten Delegationsreisen nach Russland teil. Schließlich wurde das Engagement dort konkret: Die neue Produktionsstätte in Dubna bei Moskau wird die bereits erfolgreiche Vermarktung in Russland und den GUS Staaten weiter stärken. Das Unternehmen nutzt ferner die internationale Kooperationsvermittlung des Enterprise Europe Network (EEN), wodurch bereits ein Vertrag mit einem spanischen Lebensmittelhersteller zustande kam.
» Die HTAI hat vor, während und nach der hessischen Delegationsreise nach Moskau wichtige Kontakte vermittelt und unsere Zielsetzungen hervorragend in das Programm der Delegationsreisen integriert. Darüber hinaus liefert das EEN der HTAI durch Vermittlung von Geschäfts- und Technologiekontakten einen wichtigen Beitrag für unseren Internationalisierungsprozess. «
Dariush Behnam, Frank Behnam

Interview mit Dipl.-Ing. Dariush Behnam Vorstand/CEO und Frank Behnam, Business & Corporate Development der AQUANOVA AG aus Darmstadt

Welches Resümee für Ihr Unternehmen ziehen Sie nach Ihrer Teilnahme an den hessischen Delegationsreise nach Moskau? War die Unterstützung durch die HTAI zielgerichtet? Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?


Die kontinuierliche Teilnahme an den Delegationsreisen war und ist sehr konstruktiv für unser Engagement in Moskau, weil wir sowohl die AQUANOVA AG, die NovaSOL® Technologie als auch unser Joint Venture AQUANOVA RUS prominent und nachhaltig gegenüber den verantwortlichen Institutionen und Ministerien in Moskau und Dubna präsentieren konnten. Die HTAI hat vor, während und nach der hessischen Delegationsreise Moskau wichtige Kontakte zu russischen Entscheidern geschaffen und uns hervorragend in das Programm der Delegationsreisen integriert.


Hatten diese politisch geförderten Zugänge zu einem neuen Markt für Sie eine besondere Bedeutung?


Der erfolgreiche Markteintritt - gerade in den BRIC-Staaten - erfordert anders als im EU- und US-Raum eine umfassende Einbeziehung der eng miteinander verwobenen wirtschaftlichen und institutionell-politischen Strukturen. Daher kommt für uns dem politisch geförderten Zugang auch in Moskau wesentliche Bedeutung zu, weil dadurch noch größeres Vertrauen auf Seiten aller Parteien geschaffen wird. Entscheidend bleibt natürlich die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte und der Partnerschaft auf industrieller Ebene.


Wird in 2014 „AQUANOVA RUS“ in Betrieb gehen? Was versprechen Sie sich von diesem neuen Standort?


Wir sind zuversichtlich, dass der Betrieb wie geplant 2014 aufgenommen werden kann. Alle Arbeiten auf russischer und unserer Seite diesbezüglich sind in vollem Gang. Der Standort in der Sonderwirtschaftszone Dubna bei Moskau stärkt die Wahrnehmung und das Vertrauen auf industrieller Ebene im russischen Markt und die lokale Produktion soll uns durch kürzere Vorlaufzeiten und Kostenvorteile unter anderem im Bereich der Logistik noch schlagkräftiger machen als wir es heute bereits sind.