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Zufriedenere Mitarbeiter und effizientere Geschäftsprozesse dank New Work



(c) Alnatura, Fotograf: Lars Gruber
(c) Alnatura, Fotograf: Lars Gruber

"Nicht erst seit der Corona-Krise wächst in der Wirtschaft das Interesse an neuen Arbeitsmodellen. Mit innovativen, agilen und bisweilen ungewöhnlichen Methoden verkürzen zahlreiche hessische Unternehmen dabei ihre Planungs- und Arbeitszyklen, erzielen nachhaltigere Ergebnisse und steigern die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter signifikant", erklärt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI).

 

Passend zum Thema gibt es in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Technologieland Hessen" einen Blick hinter die Kulissen des Cloud- und Hosting-Dienstleisters Adacor aus Offenbach und des Bio-Lebensmittelhändlers Alnatura aus Darmstadt – rund um agiles Arbeiten und Scrum, Sinn und Verantwortung, Fitnessräume und Küchenecken ("Neue Arbeit, neue Kultur", Seite 14).

 

Im Interview erklären Kiki Radicke, Leiterin des Bereichs People Operations bei Adacor, und Tina Schneyer, Bereichsverantwortliche Markenkommunikation bei Alnatura, wie ihre Firmen seit Jahren erfolgreich auf New Work setzen. Beide Unternehmen unterscheiden sich in ihrer Größe und ihrem Geschäftsfeld erheblich: Der hessische IT-Spezialist Adacor, 2003 in Frankfurt gegründet, beschäftigt 105 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 14 Millionen Euro (2019). Der hessische Bio-Lebensmittelhändler Alnatura beschäftigt 3.250 Mitarbeiter und erwirtschaftet mit seinen 135 eigenen Märkten sowie in über 12.700 Filialen von Handelspartnern in 17 Ländern einen Umsatz von 901 Millionen Euro (2018/19). Und doch gehen beide Firmen ähnliche, innovative Wege bei der Organisation ihrer Arbeitsabläufe.

 

2011 begann Adacor, agiles Arbeiten nach und nach einzuführen. Jedes Team kann dabei selbst entscheiden, welche konkreten Methoden es anwenden will. Grund sind die veränderten Ansprüche der hochspezialisierten Mitarbeiter. "Die jungen Leute haben andere Ansichten zu Führung oder Work-Life-Balance. Sie erwarten Vertrauen, kontinuierliches Feedback mit gesunder, nicht anklagender Fehlerkultur, unterstützende Führung und Rücksichtnahme auf familiäre Erfordernisse, sei es Pflege oder Kindererziehung", erklärt Kiki Radicke. Gleichzeitig ist dem Unternehmen Transparenz wichtig: Die Geschäftsführung berichtet der Belegschaft monatlich und stellt sich Fragen – sogar Gründer und Führungskräfte mussten lernen, Macht abzugeben.

 

Auch bei Alnatura stehen die Mitarbeiter im Mittelpunkt der angepassten Arbeitsstrukturen – und ihnen wird viel zugetraut. "Selbstorganisation und eigenverantwortliches Handeln werden bei uns schon lange gelebt. Wir setzen auf Projektarbeit und flache Hierarchien. Ein Kernteam gibt Impulse für neue Formen der Zusammenarbeit, der Rest folgt im eigenen Tempo und nach teamindividuellen Bedürfnissen", sagt Tina Schneyer. Besonders sichtbar wird das neue Konzept in der 2019 eröffneten Firmenzentrale in Darmstadt: Rund 450 Menschen arbeiten dort in einem Open Space. "Im Gebäude gibt es keine abgetrennten Büros, auch nicht für die Geschäftsleitung. Die Abteilungen haben eigene Bereiche auf der offenen Fläche, niemand hat einen eigenen Schreibtisch", erklärt Tina Schneyer. "Die über alle drei Stockwerke offene Mitte ist unser Marktplatz, auf dem bei wöchentlichen Meetings Informationen präsentiert werden. Das Büro als Dorf – das ist die Idee vom Raumkonzept `Citizen Office´. Wir haben das Gebäude zum Arbeitskonzept gebaut."

 

"Mit zwei außergewöhnlichen hessischen Unternehmen beleuchten wir in unserem Magazin die vielfältigen Formen des New Work. Gerade in Krisenzeiten bieten sich dabei ganz neue Chancen, wie wir auch an weiteren Beispielen erfolgreicher Transformationsprozesse und gelungener Innovationsfähigkeit aus unserem Bundesland zeigen", sagt Dr. Rainer Waldschmidt.

 

Das Magazin "Technologieland Hessen" erscheint zweimal pro Jahr als gedruckte Publikation. Die Inhalte spiegeln das breite Spektrum der Kompetenzfelder und Serviceangebote der HTAI wider. Informieren Sie sich über Entwicklungen in Hessen, erfolgreiche Praxisbeispiele sowie Fördermöglichkeiten. Das Magazin kann kostenlos abonniert werden. Darüber hinaus bieten unsere monatlich erscheinenden Newsletter aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise, die Sie thematisch nach Kompetenzfeldern filtern können. Infos und Anmeldung HIER.

 

 

 

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Unter der Dachmarke "Technologieland Hessen" gestaltet die Abteilung Technologie & Innovation der HTAI Hessens Zukunft im Technologiebereich. Im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums berät und unterstützt sie Unternehmen bei der Entwicklung, Anwendung und Vermarktung von Schlüsseltechnologien, informiert über Förderprogramme und vernetzt die richtigen Partner. www.technologieland-hessen.de

 

Die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen. Ihre zentrale Aufgabe ist die Sicherung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Technologiestandortes Hessen. Die HTAI bietet eine einmalige strategische Verknüpfung von Standortmarketing, Außenwirtschaft, Investorenbetreuung, Technologie- und Innovationsförderung und Beratung zu EU-Förderprogrammen. Sie ist zentraler Ansprechpartner für Unternehmen sowie für wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Institutionen. www.htai.de

 

 

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Kontakt:

Hessen Trade & Invest GmbH
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden

 

Dr. Detlef Terzenbach
Projektleiter Innovationsunterstützung & Start-ups
Tel.: +49 611 95017 8613
E-Mail: detlef.terzenbach@htai.de

 

Thorsten Schulte
Leiter der Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 611 95017 8114
E-Mail: presse@htai.de

 




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