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Aeolus-Mission - Revolutionäre Windprofile



Foto: ESA
Foto: ESA

Rund 16 Jahre hat die ESA diese technisch höchst komplizierte und anspruchsvolle wissenschaftliche Mission vorbereitet. Mitte August soll der Satellit in Kourou abheben, der die Dynamik der Erdatmosphäre messen und erstmals globale Windprofile erstellen soll. Die Simulationen für die „Aeolus“-Mission laufen im ESA-Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt auf Hochtouren.

 

„Endlich können wir starten“

 

In dem Konferenzzimmer mit Blick auf den Hauptkontrollraum im ESOC drängen sich gleich vier Mitglieder des Flugkontrollteams um ein Whiteboard, machen Notizen und schreiben Ergebnisse an die Tafel. Seit fast 35 Stunden sind die Teams ununterbrochen im Schichtdienst. Die heiße Phase der Simulation hat begonnen und das Aeolus-Team probt derzeit einen Ernstfall: Der extrem fragile und über 300 Millionen Euro teure Satellit ist auf Kollisionskurs mit einem im Weltraum vagabundierenden Schrottteil. Ausweichmanöver können noch nicht geflogen werden, weil der Satellit gerade erst gestartet und noch nicht einsatzbereit ist. Jetzt muss Plan B greifen, alle Inbetriebnahme-Prozesse schneller in Gang gesetzt werden als eigentlich vorgesehen.

 

Dieses Space Debris-Kollisionsszenario ist Teil einer jeden Missions-Simulation seit die Rakete 2014 beim Start des Sentinel-1-Satelliten aus dem ESA-Copernicus-Programm etwas von der errechneten Umlaufbahn abwich und genau diese Situation eintrat. „Das war damals der Gau, ein großes Problem“, erinnert sich Paolo Ferri, Leiter des Mission Operation Departments der ESA. Ein Problem, das das damalige Flugkontrollteam im Wettlauf mit der Zeit lösen konnte. Seither müssen die Mannschaften auf diese Tücke im Übungsablauf gefasst sein und reagieren lernen. Dass beim geplanten Start am 21. August in Kourou alles glatt läuft und sich der Satellit nach rund einer Stunde Flugzeit sicher von der Rakete trennt, dafür trainiert das Flugkontroll-Team seit rund zwei Monaten. Alle fiebern dem tatsächlichen Launch-Datum entgegen: „Endlich können wir starten“, sagt Paolo Ferri. „Seit elf Jahren warten wir auf diese Mission.“

 

Die Daumen bei der Hessen Trade & Invest GmbH sind gedrückt. Alle Informationen zur Aeolus-Mission gibt es HIER auf den Seiten der ESA.

 




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