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cesah stellt neues ESA Business Incubation Centre (BIC) Hessen & Baden-Württemberg vor



Darmstadt/Wiesbaden. "Big Data aus dem All – Geodaten im digitalen Zeitalter" – so lautete das diesjährige Thema der Fachkonferenz "Global Navigation meets Geoinformation" und Auftaktveranstaltung zum Ideenwettbewerb "European Satellite Navigation Competition" (ESNC) in Hessen.

 

Mit mehr als 270 Anmeldungen, 12 Ausstellern, Medienvertretern und einem erstklassigem Publikum verlief die Veranstaltung am Europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt außerordentlich erfolgreich. Eingeladen zur Konferenz haben das Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah), die Europäische Raumfahrtorganisation ESA, das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG) und Hessen Trade & Invest GmbH / Digitales Hessen.

 

Die Konferenz wurde durch Dr. Paolo Ferri (Bereichsleiter Missionsbetrieb und stellv. ESOC-Zentrumsleiter) und Mark Weinmeister (Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten) eröffnet. Dr. Hansgerd Terlinden (Präsident Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation) und Prof. Dr. Michael Waidner (Leiter des Fraunhofer SIT und Inhaber des Lehrstuhls für Sicherheit in der Informationstechnik an der TU Darmstadt) sprachen weitere Grußworte. Es folgten zwei Diskussionsrunden mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, zum einen zum Thema "Big Data aus dem All – Geodaten im digitalen Zeitalter" und zum anderen zum Thema "Quo vadis Big Geo-Data? Digitale Wertschöpfung in der Zukunft". Im Zeitalter der Digitalisierung sind Geodaten eine essenzielle Datengrundlage und unerlässlich für die Weiterentwicklung der Mobilität, für die Industrie 4.0, für den Energiesektor, für die Finanzwelt und für die datengestützte Gesundheit. "Um Digitalisierungsprozesse in den einzelnen Gestaltungs-, Technologie- und Anwendungsfeldern zu unterstützen, stellt die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation hierfür verstärkt amtliche Geobasisdaten bereit", so Dr. Hansgerd Terlinden.

 

Unser Foto zeigt (v.l.): Sascha Heising (FabSpace Darmstadt), Prof. Dr. Werner Enderle (ESA/ESOC), Dr. Carsten Ott (Hessen Trade & Invest GmbH), Dr. Hansgerd Terlinden (HLBG), Staatssekretär Mark Weinmeister, Dr. Frank Zimmermann (ESA BIC Darmstadt managed by cesah GmbH), Sigmar (Telespazio VEGA Deutschland GmbH), Hans Weigandt (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung), Dr. Ralf Borchert (HLBG), und Dr. Paolo Ferri (Stellv. ESA/ESOC). (Foto: ESA / Uwe Wasserthal)

 

Während der Veranstaltung berichtet Dr. Zimmermann (Geschäftsführer der cesah GmbH), dass ESA die cesah GmbH in Darmstadt für weitere 4 Jahre bis einschließlich 2021 mit der Betreuung von Gründungsaktivitäten im Raumfahrtbereich beauftragt hat. Neben dem ESA BIC in Darmstadt, das cesah seit 2007 erfolgreich betreibt, kommen zwei weitere Standorte in Friedrichshafen und Reutlingen hinzu.  Das neu gegründete ESA BIC Hessen & Baden-Württemberg wird bis 2021 insgesamt 40 Unternehmensgründungen in Hessen und weitere 30 in Baden-Württemberg betreuen. cesah arbeitet hierbei eng zusammen mit den Partnern vor Ort, der IHK Reutlingen und Airbus Defence and Space GmbH. "Wir bauen hierbei auf der Erfolgsgeschichte des ESA BIC Darmstadt auf, das in über 10 Jahren bereits mehr als 90 Unternehmen betreut hat, die wiederum über 500 Arbeitsplätze in der Region geschaffen haben", sagt Dr. Zimmermann.

 

Die finanzielle Unterstützung der Gründungsunternehmen erfolgt seitens ESA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einerseits und aus den Ländern Hessen und Baden-Württemberg andererseits. Die Unternehmen erhalten darüber hinaus technische Beratungsleistung durch ESOC in Darmstadt sowie Airbus DS und Bosch Automotive Electronics (AE) an den Standorten in Baden-Württemberg. Durch nationale und internationale Ideenwettbewerbe bestanden bereits intensive kollegiale Kontakte zwischen den Akteuren in Hessen und Baden-Württemberg. Laut Dr. Zimmermann sei ein gemeinsames BIC daher folgerichtig. Er hebt jedoch hervor, dass ein solch bundesländerübergreifender Verbund bisher einmalig und keineswegs selbstverständlich sei.

 

Die begleitende Ausstellung wurde durch Herrn Dr. Rolf Densing (ESA-Direktor für Missionsbetrieb und ESOC-Zentrumsleiter) eröffnet und bot eine Plattform zum fachlichen Austausch und zu Netzwerkgesprächen: "Ich bin stolz darauf, dass ESOC auch in diesem Jahr - zusammen mit dem Centrum für Satellitennavigation Hessen - wieder die Konferenz 'Global Navigation meets Geoinformation' ausrichtet. Das unterstreicht unseren Anspruch, Innovationstreiber und 'Enabler' für die Industrie zu sein." Aussteller in diesem Jahr waren betreute Unternehmen des ESA BIC Darmstadt, wie Socratec, ThingsOnAir, SkipQ und CreAppTec. Weitere Aussteller waren Telespazio VEGA Deutschland, ITS Hessen, das TUDSaT-Team, FabSpace 2.0., Verhaert, FunderNation und teambits.

 

Die Gewinner der hessischen Regionalausscheidung aus dem Vorjahr präsentierten ihre Ideen und gaben ihre Erfahrungen an zukünftige Teilnehmer weiter. Der Erstplatzierte, Arnaud Ginestet, präsentierte "PPP WizLite - Pecise Positioning using your Smartphone". Der Zweitplatzierte Mario Castro de Lera vom OptiMaT Team stellte das Projekt "Optimization of Maritim Transport" vor. Jens Heinrich von NAiSE erhielt mit seinem Team den dritten Platz und sprach über "Indoor Navigation with GPS".

 

Dr. Carsten Ott, Abteilungsleiter Technologie & Innovation bei der Hessen Trade & Invest GmbH, zeichnete die Gewinner aus und überreichte dem Erstplatzierten einen Scheck im Wert von 7.500 Euro (davon sind 3.000 Euro durch "Digitales Hessen" gesponsert, 4.500 Euro sind eine Kofinanzierung durch die EU im Horizon 2020-Programm): "Ich freue mich, auch in diesem Jahr wieder innovative Projekte im Zusammenhang mit Geodatenanwendung auszeichnen zu können. Das heutige Leitthema 'Big Data aus dem All' verknüpft ganz im Sinne der Strategie 'Digitales Hessen' und unseres Mottos ,innovativ denken, international handeln‘ Satellitentechnologie mit innovativen Lösungen", sagt Dr. Carsten Ott.

 

Der Wettbewerb, European Satellite Navigation Competition (ESNC), wird seit 2004 von der Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen (AZO) organisiert und seit Jahren von renommierten Partnern wie beispielsweise ESA, der Agentur für das Europäische GNSS (GSA), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit themenspezifischen Challenges unterstützt.

 

Im Rahmen des Wettbewerbs sucht Hessen erneut Anwendungen, die sich mit dem europäischen Satellitennavigationssystem Galileo oder in Kombination mit anderen Systemen wie GPS, GLONASS und EGNOS realisieren lassen. Durch die Integration Galileos in allen neuen gängigen Mobiltelefonen sowie Chips bieten sich damit für Teilnehmer umfassende neue Anwendungsfelder durch die nun verfügbare erhöhte Genauigkeit sowie Integrität. Dem hessischen Regionalsieger winkt wieder ein Geldpreis in Höhe von insgesamt 7.500 Euro (davon werden 3.000 Euro durch "Digitales Hessen" gesponsert, 4.500 Euro sind eine Kofinanzierung durch die EU im Horizon 2020-programm). Neben dem Preisgeld erhält der Gewinner eine umfangreiche Unterstützung bei der weiteren Umsetzung des Geschäftsmodells (Coaching/ technische Beratung) und die Übernahme der Reisekosten zur Preisverleihung des ESNC.

 

Der internationale Wettbewerb richtet sich an Start-ups, Unternehmer und KMUs sowie an Forscher und Studenten – teilnehmen kann jeder. Die Ideeneinreichung erfolgt online und ist vom 1. Mai bis 31. Juli 2018 möglich. Der hessische Gewinner wird zusammen mit weiteren Regionen- und Spezialpreisgewinnern auf der feierlichen Preisverleihung des ESNC und Copernicus Masters im Dezember 2018 prämiert.

 

Der Erdbeobachtungswettbewerb Copernicus Masters wird seit 2011 von der AZO GmbH im Auftrag von ESA organisiert. Prämiert werden jährlich innovative und zukunftsweisende Ideen und Geschäftskonzepte, die Erdbeobachtungsdaten im Sinne des Copernicus User Uptake für kommerzielle Zwecke und gesellschaftsrelevante Projekte nutzen. Mit mehr als 1100 eingereichten Ideen aus über 70 Ländern hat sich der Wettbewerb zum international führenden Netzwerk für innovative Erdbeobachtungsanwendungen entwickelt. Der Wettbewerb richtet sich in erster Linie an Startups und andere Unternehmen, vorrangig KMUs sowie an Forscher und Studenten. Die Ideeneinreichung erfolgt online und ist vom 1. April bis zum 30. Juni 2018 möglich. Im Dezember 2018 werden die Gewinner im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung des Copernicus Masters und des ESNC in Europa prämiert. Mehr Informationen unter: www.copernicus-masters.com

 

cesah ist ein Kompetenzzentrum fu¨r die Anwendung von Raumfahrttechnologien. Neben dem Land Hessen, der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt, wird cesah zudem von zwei privatwirtschaftlichen Gesellschaftern getragen, der T-Systems International GmbH und der Telespazio VEGA Deutschland GmbH. Die Gru¨ndung des cesah beruht auf einer gemeinsamen Initiative der ESA und des Landes Hessen zur Schaffung eines derartigen Zentrums in Darmstadt in unmittelbarer Nähe zum Europäischen Satellitenkontrollzentrum ESA/ESOC.

 

Im Auftrag der ESA betreibt cesah das ESA Business-Inkubationszentrum (BIC) Hessen & Baden-Württemberg und unterstützt junge Unternehmen und Neugründungen bei der technischen Entwicklung, Realisierung und Markteinfu¨hrung neuer Produkte und Dienstleistungen. In enger Zusammenarbeit und mit technischer sowie finanzieller Unterstützung der ESA erhalten die Unternehmen die notwendige Starthilfe. Die Aktivitäten reichen hierbei von der Suche und Auswahl erfolgversprechender Gru¨ndungsideen bis hin zur Organisation eines europaweiten Gru¨ndernetzwerks der ESA. Damit ist cesah zentraler Ansprechpartner fu¨r innovative Gru¨ndungsideen zur Anwendung oder Verbesserung von Raumfahrttechnologien. Aktuell betreute Unternehmen beschäftigen sich mit Anwendungen der Satellitennavigation fu¨r Verkehr und Logistik, Hochwasserschutz und Forstwirtschaft, Kontroll- und Wartungsaufgaben, sichere mobile Zahlungssysteme und ortsbasierte Dienste, hochgenaue Positionierung in der Schifffahrt sowie mit Lösungen zur Navigation im Innenraum. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Themen zur Nutzung von GPS, EGNOS und insbesondere auch Galileo.

 

Weitere Informationen und Bilder zur Konferenz: www.cesah.com

News zur Europäischen Weltraumorganisation ESA: www.esa.de

 

Die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen. Ihre zentrale Aufgabe ist die Sicherung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Technologiestandortes Hessen. Die HTAI bietet eine einmalige strategische Verknüpfung von Standortmarketing, Außenwirtschaft, Investorenbetreuung, Technologie- und Innovationsförderung und Beratung zu EU-Förderprogrammen. Sie ist zentraler Ansprechpartner für Unternehmen sowie für wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Institutionen. www.htai.de 

 

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Kontakt:

cesah GmbH Centrum für Satellitennavigation Hessen
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Béatrice Kaufeler
Tel: +49 6151 3921 5610
E-Mail: kaufeler@cesah.com

 

Hessen Trade & Invest GmbH
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