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Geschäftsbeziehungen mit Hongkong und Singapur stärken



Im Gespräch mit Raymond Yip, Acting Executive Director des Hong Kong Trade Development Council
Im Gespräch mit Raymond Yip, Acting Executive Director des Hong Kong Trade ...

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und HTAI-Geschäftsführer Dr. Rainer Waldschmidt sind zu wirtschaftspolitischen Gesprächen in die Sonderverwaltungsregion Hongkong der Volksrepublik China und in die Republik Singapur gereist. Begleitet wird er dabei von einer 56-köpfigen Delegation. "Asien ist der Wirtschaftsraum mit der weltweit höchsten Dynamik. Für die hessische Wirtschaft ist diese Region deshalb von größter Bedeutung – sowohl im Hinblick auf den Handel als auch auf die beiderseitigen Investitionen", sagte Al-Wazir bei der Abreise in Frankfurt.

 

Die Reise führt zu zwei wichtigen asiatischen Wirtschaftsmetropolen, die eine ähnliche Wirtschaftsstruktur aufweisen wie das Rhein-Main-Gebiet: Hongkong und Singapur sind "Global Cities", Wirtschafts-, Dienstleistungs-, Finanz-, Technologie-, Logistik- und Handelsmetropolen mit weltweiter Vernetzung. Es ist Ziel der Reise, weitere Potenziale der Zusammenarbeit der globalen Finanzplätze und HighTech-Standorte auszuloten, neue Geschäftschancen für Unternehmen zu eröffnen und Hessen als dynamischen und zugleich sicheren Spitzenstandort im europäischen Binnenmarkt zu präsentieren. Er werde dies auch vor dem Hintergrund der sich auf Grund des Brexit ändernden Marktbedingungen in Europa in Gesprächen mit der Wirtschaft und mit Regierungsstellen unterstreichen, erläuterte der Minister.

 

Als Brückenkopf zur Volksrepublik China hat die Sonderverwaltungsregion Hongkong in den beiden vergangenen Jahrzehnten eine rasante Entwicklung vollzogen. Hongkong profierte dabei als Finanz- und Logistikdrehkreuz von florierenden Waren- und Kapitalströmen. Nirgends trägt der Außenhandel mehr zum BIP bei als hier. Die Rolle als Technologie- und Innovationsstandort wird weiter ausgebaut, in der gesamten Greater Bay Area sind große Infrastrukturprojekte geplant.

 

Singapur ist weltweit bekannt als Land mit exzellenter Infrastruktur, leistungsfähiger und korruptionsfreier Verwaltung und marktwirtschaftlicher Orientierung, das – auch über zahlreiche Freihandelsabkommen – eng mit der Weltwirtschaft verbunden ist. Zahlreiche Unternehmen haben hier ihre Hauptniederlassung für die ASEAN-Region oder nutzen Singapur für ihre regionalen Vertriebs-, Verwaltungs- und Logistikaktivitäten, das macht den Stadtstaat zum Wirtschaftshub ganz Südostasiens. Die Regierung verfolgt das Ziel, Singapur zu einer globalen und ökologischen Zukunftsmetropole auszubauen. Die Digitalisierung wird hierbei massiv gefördert (Smart City, Smart Mobility) ebenso die IT-gestützte industrielle Produktion (Advanced Manufacturing). Hierzu bestehen bereits Kooperationsprojekte mit dem südhessischen Software-Cluster und der TU Darmstadt. Al-Wazir: "Viele Pendler, viel Verkehr auf den Straßen, viele Staus - all das tritt in Singapur noch geballter auf, als wir es im Rhein-Main-Gebiet kennen. Zugleich gilt Singapur als Vorreiter für intelligente Lösungen, um das enorme Verkehrsaufkommen in den Griff zu bekommen. Ich bin daher sehr gespannt zu sehen, wie der Verkehr in dieser Metropole organisiert und gelenkt wird."

 

Singapur ist nach China der zweitgrößte Zielmarkt für hessische Auslandsinvestitionen in Asien. Umgekehrt liegt Singapur in vierter Stelle bei den Herkunftsländern von Auslandsinvestitionen aus Asien in Hessen. Um diese Zusammenarbeit weiter auszubauen, wird Staatsminister Al-Wazir bei der Deutschen Auslandshandelskammer in Singapur einen Korrespondenten ernennen. "Ziel ist es, unmittelbare Firmenkontakte zwischen Hessen und Singapur zu unterstützen, dabei sollen die Belange kleiner und mittlerer Unternehmen besonderes Gewicht haben", so Al-Wazir.


In beiden Reisezielen werden Gespräche geführt über den digitalen Wandel und die damit verbundenen ökonomischen Chancen, über die Kompetenzen unserer Unternehmen im Bereich der Zukunftstechnologien sowie die Rolle des Finanzplatzes Frankfurt als Eingangstor nach Europa. Unternehmensbesuche und Fachgespräche werden Geschäftsmöglichkeiten aufzeigen und Kontakte ermöglichen.




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