Von der Nische in den Massenmarkt: Additive Fertigung in Hessen

Neue Broschüre des "Technologielandes Hessen" zur Individualisierbarkeit, Flexibilität und Dezentralität im 3D-Druck-Bereich ist erschienen - und belegt: Hessen ist mit seinen Unternehmen sehr gut aufgestellt.

Ein Roboter im Produktionsprozess
© TU Darmstadt - Claus Vilker

In den vergangenen Jahren erfuhr die Additive Fertigung eine außergewöhnlich dynamische Entwicklung. Dies veranlasste das Technologieland Hessen bei der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI), die Broschüre Additive Fertigung – Individuelle Serienfertigung neu aufzulegen und in einer Onlineversion ausführlich zu erweitern. Die Online-Broschüre enthält im Vergleich zur Printversion exklusive Zahlen, Fakten, detailliertere Beschreibungen sowie aktuelle Beispiele aus Industrie und Forschung.

„Additive Prozesse bieten die Möglichkeit, industrielle Großproduktion so auszurichten, dass kein Bauteil dem vorigen gleichen muss. Immer mehr Materialien lassen sich auf diese Weise immer schneller verarbeiten“, sagt Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Die Möglichkeiten in der zunehmend digital vernetzten Wertschöpfungskette seien enorm, so Al-Wazir.

Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HTAI, erklärt: „Additive Fertigung, Individuelle Serienfertigung, 3D-Druck – diese drei synonym verwendeten Schlüsselworte stehen für Individualisierbarkeit, Flexibilität, Ressourceneffizienz und Dezentralität.“ Hessen sei mit seinen Unternehmen im 3D-Druck-Bereich sehr gut aufgestellt, und mit der Broschüre bilde der Wirtschaftsförderer HTAI mittels seinem „Technologieland Hessen“ das Innovationsgeschehen ab. Waldschmidt sieht Hessens wichtige Rolle auf dem Gebiet auch durch die „formnext“, die internationale Leitmesse der Branche, am Frankfurter Messestandort bestätigt.

Das „Technologieland Hessen“ befasst sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit „Additive Manufacturing“ (AM) = Additive Fertigung. Es begleitet, berät und vernetzt die Unternehmen dieses stetig wachsenden, zukunftsweisenden Marktes. Die Broschüre gliedert sich in folgende sechs Teilbereiche:

  • Additive Technologien und Fertigungsverfahren
  • Innovationsschwerpunkte bei Druckmaterialien
  • Datenerzeugung für die Prozesskette der Additiven Produktion
  • Von der Nische in den Massenmarkt
  • 3D-Druckdienstleistende und Content-Plattformen
  • Rechtsfragen im Kontext der additiven Fertigung.

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