Arbeitsgemeinschaft der Wirtschaftsförderungen der deutschen Länder stellt sich der Krise entgegen

Turnusgemäß wurde auf der Tagung Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI), in seiner Funktion als Vorsitzender des Sprechergremiums einstimmig bestätigt.

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Der Umgang mit den Folgen der Corona-Krise, die Planung für 2021, Fragen der nationalen und internationalen Zusammenarbeit sowie die Abstimmung in operationellen und strukturellen Fragen – das waren die Themen der Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft der Wirtschaftsförderungen der deutschen Länder (AG WFB) in Dessau. Turnusgemäß wurde auf der Tagung Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI), in seiner Funktion als Vorsitzender des Sprechergremiums einstimmig bestätigt. Gemeinsam mit Dr. Bernd Bösche (Schleswig-Holstein) und Thomas Einsfelder (Sachsen-Anhalt) wird Waldschmidt sein Amt bis 2022 weiter ausführen.

In der AG WFB sind die Förderinstitutionen der 16 deutschen Länder organisiert. Das Netzwerk der Wirtschaftsförderungen arbeitet bundesweit intensiv zusammen und ist die Schnittstelle zu den Bundesministerien und der Germany Trade & Invest. 'Die vertrauensvolle und hervorragende Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderungen der Länder hat in den vergangenen 10 Jahren für immer neue Spitzenergebnisse bei Ansiedlung und Ausbau von nationalem und internationalem Investment in Deutschland gesorgt', sagt Waldschmidt, der Hessen in der Arbeitsgemeinschaft vertritt. Bis zum Rekordjahr 2018 konnte die HTAI für Hessen jährlich steigende Zahlen neuer Unternehmen vermelden, die sich aus dem Ausland in Hessen ansiedelten. 'Zwar nahm 2019 die Anzahl der neuen Ansiedlungen ab, dafür vergrößerten sich diejenigen, die in der letzten Zeit zu uns kamen – und schaffen dabei Arbeitsplätze in Hessen', erläutert Waldschmidt. 'Das zeigt, dass immer mehr internationale Unternehmen offenkundig gewillt sind, in Hessen dauerhaft zur Wertschöpfung vor Ort beizutragen. Das macht Hoffnung mitten in der Krise!'

Doch die Wirtschaftsförderer gehen zugleich von nachhaltigen Veränderungen der Wirtschaft wie der Umstrukturierung von internationalen Wertschöpfungsketten und der Verlagerung von Produktionen aus. 'Gemeinsam und abgestimmt stellen wir uns in der AG WFB den aktuellen großen Herausforderungen – den Folgen der weltweiten Corona-Krise sowie der hierdurch beschleunigten Transformationsprozesse der heimischen Wirtschaft in Zeiten von Brexit und zunehmenden globalen Handelskonflikten', sagt Waldschmidt.

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Die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen. Ihre zentrale Aufgabe ist die Sicherung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Technologiestandortes Hessen. Die HTAI bietet eine einmalige strategische Verknüpfung von Standortmarketing, Außenwirtschaft, Investorenbetreuung, Technologie- und Innovationsförderung und Beratung zu EU-Förderprogrammen. Sie ist zentraler Ansprechpartner für Unternehmen sowie für wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Institutionen. www.htai.de